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Fest mit Country, Tanz und Umzug

Das 56. Dorffest in Mürren wurde von den Einheimischen und den Feriengästen sowie den Tages- und Nachtausflüglern ausgiebig gefeiert. Bei hochsommerlichem Wetter.

Kein Dorffest ohne Festumzug und kein Umzug ohne die Mürren-Musig. Letztmals angeführt von Dirigent Kurt Huggler (rechts neben dem Fähnrich).
Kein Dorffest ohne Festumzug und kein Umzug ohne die Mürren-Musig. Letztmals angeführt von Dirigent Kurt Huggler (rechts neben dem Fähnrich).
Ueli Flück
Die Feuerlöscherinnen der Feuerwehr Mürren/Gimmelwaldgönnten sich eine Tenü-Erleichterung, die beim Publikum ankam.
Die Feuerlöscherinnen der Feuerwehr Mürren/Gimmelwaldgönnten sich eine Tenü-Erleichterung, die beim Publikum ankam.
Ueli Flück
Die Kühe der Familie Weibel aus Isenfluh führten den Festumzug an.
Die Kühe der Familie Weibel aus Isenfluh führten den Festumzug an.
Ueli Flück
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«Das Dorf hüllte sich in Nebel, es nieselte und schüttete abwechslungsweise.» So berichtete diese Zeitung am 8. August 2017. Und nun, ein Jahr später, am 56. Dorffest blaute der Himmel und brannte die Sonne. Wenigstens tagsüber.

Das von den Dorfvereinen Mürren und Gimmelwald ­organisierte Fest begann am vergangenen Freitagabend. Eingeladen wurde zu einer Countrynight mit der Liveband Wyna-West & Linedancers in der Mehrzweckhalle des Alpinen Sportzentrums.

Plauschturnier für Kinder

Bevor am Samstagabend die Blaskapelle Kloten konzertierte und anschliessend die Partyband Herzschlag die Herzen höherschlagen liess, fand ein Fussball-Plauschturnier auf Kunstrasen – wie tags darauf bei YB - FCZ – statt. Kinder konnten sich schminken lassen und dann erleben, wie es in einer Disco zu- und hergeht.

Zur Tradition ist der von Silvia von Allmen und ihren Helferinnen organisierte Flohmarkt geworden. Er lockte auch dieses Jahr viele Kauflustige an. Der Gewinn fliesst in die Kasse der Bondies, des Nachwuchses der Skiclubs Mürren und Stechelberg.

Musik unter neuer Leitung

Zum Höhepunkt des dreitägigen Festes mit Festwirtschaft wurde einmal mehr der Umzug. Voraus zogen die alpabzugsmässig geschmückten Kühe der Familie Weibel aus Isenfluh, die von der Alp Winteregg Oberberg, wo sie zurzeit zu Hause sind, ins Touristendorf gekommen sind.

Undenkbar ist ein Mürren Village Festival ohne die Mürren-Musig. Sie paradierte letztmals dorffestmässig unter Leitung von Kurt Huggler. Nächstes Jahr wird der Gimmelwalder Markus Brunner im Besitz des Dirigentenstabs sein. Für Marschmusik sorgten auch die Blaskapelle Kloten und die Lauterbrunner Tambouren.

Die Jäger setzten sich auf einem Wagen an den Tisch und labten sich am Zvieri, bei dem wohl auch Brönnts nicht fehlte. Die Trachtengruppe war dabei, die Skischule, die Spielgruppe, das Mini- und das Snowboard-Museum und die Whitestyle Crew und so weiter und so fort.

Die Feuerwehr – deren weibliches Personal sich eine Tenü-Erleichterung gönnte – warnte vor der Hitzewelle, führte dennoch Feuer mit, aber auch Wasser, um dieses notfalls löschen und das Publikum bespritzen zu können. Die Schmadribach-Trychler beschlossen den viel beklatschten Zug durchs Dorf.

Ein Konzert der Blaskapelle Kloten und die Partyband Herzschlag lockten schliesslich die Festgemeinde ins Sportzentrum, wo das 56. Dorffest Mürren um 18 Uhr mit dem Versprechen abgeschlossen wurde, am ersten Sonntag im August 2019 das 57. Fest folgen zu lassen.

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