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Drei Weltmeister beim Nachwuchs in der Berufsschule

Drei Weltmeister zeigten dem Nachwuchs im Berufsschulzentrum BZI, wie es an der Berufsweltmeisterschaft in Abu Dhabi war und was gefordert ist, damit es 2018 in Kasan wieder klappt.

Anne-Marie Günter
Die Berufsweltmeister: Beat Schranz, Cédric Ackermann und Fabien Gyger stellten sich den Fragen des Nachwuchses.
Die Berufsweltmeister: Beat Schranz, Cédric Ackermann und Fabien Gyger stellten sich den Fragen des Nachwuchses.
Anne-Marie Günter

Weltmeisterlich haben der Elektriker Beat Schranz und die beiden Automatiker Fabien Gyger und Cédric Ackermann in Abu Dhabi an den Berufsweltmeisterschaften die gestellten Aufgaben gelöst.

An der Berufsschule BZI erzählten sie jetzt Lernenden des 1. und des 3. Lehrjahrs, wie es war, wie es dazu kam und was es brauchte, um schliesslich, die Schweizer Fahne um die Schultern, aufs Siegerpodest zu steigen. «Doch, in meinem Lebenslauf werde ich den Titel Berufsweltmeister sicher aufführen, und er wird sich gut machen», sagt der Spiezer Fabien Gyger.

Gelernt hat er bei Meyer Burger. Vorerst geht es jetzt als Motorfahrer ins Militär, dann wird er sehr wahrscheinlich eine höhere Fachschule besuchen. Und im Oberland bleiben? «Das lasse ich auf mich zukommen», sagt er. Beat Schranz aus Adelboden war der Beste aller Schweizer Weltmeisterschaftsteilnehmer.

Er hat bei der Licht- und Wasserkraftwerk AG Adelboden gelernt. Geschäftsführer Emanuel Aellig ist da und stolz auf den Erfolg seines Mitarbeiters. «Wir haben ihn unterstützt, soweit wir konnten. Vor allem, indem wir ihm Zeit gaben», sagt er.

Auch Schranz geht vorerst als Motorfahrer zum Militär. Wies für ihn weitergeht, ist für ihn noch offen, eine Karriereplanung hat er nicht. Grundsätzlich gefällt es ihm in Adelboden.

Auch Cédric Ackermann, der in Langenthal die Berufsschule besuchte und im Team mit Fabien Gyger Weltmeister geworden ist, sagt: «Ich lasse auf mich zukommen, was kommt.» Begeistert zeigte sich Rektor Urs Burri, weil die Qualität des dualen Bildungssystems sich einmal mehr als positiv erwiesen hat. Am BZI setzt man sich für künftige Weltmeister mit Vorbereitungskursen ein.

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