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Drama um Oberländer Gletscher geht weiter

Der neue Kryosphärenbericht für die Schweizer Alpen präsentiert vernichtende Zahlen – vorneweg für die Grindelwalder Gletscher. Indes: Alle Oberländer Gletscher haben viel Eis verloren.

Hier fehlt viel Eis:?Seit der Abtrennung vom Toteisriegel serbelt der Obere Grindelwaldgletscher im Bereich Beesibergli vor sich hin.
Hier fehlt viel Eis:?Seit der Abtrennung vom Toteisriegel serbelt der Obere Grindelwaldgletscher im Bereich Beesibergli vor sich hin.
Bruno Petroni
Vom Umpol aus kaum noch zu erkennen:?Der Steinlimigletscheram Sustenpass ist um weitere 42 Meter zurückgegangen.
Vom Umpol aus kaum noch zu erkennen:?Der Steinlimigletscheram Sustenpass ist um weitere 42 Meter zurückgegangen.
Bruno Petroni
Heute fehlen noch rund 25 Meter, und der markante Felsen liegt komplett eisfrei. Dies dürfte in den nächsten 2 bis 3 Jahren passieren.
Heute fehlen noch rund 25 Meter, und der markante Felsen liegt komplett eisfrei. Dies dürfte in den nächsten 2 bis 3 Jahren passieren.
Bruno Petroni
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Der neue Kryosphärenbericht des Monitoringprojekts Glamos, welches vom Bundesamt für Umwelt, Meteo Schweiz, von der Akademie der Naturwissenschaften, der ETH Zürich und den Universitäten Freiburg und Zürich finanziert und betrieben wird, zeigt unmissverständlich auf: Obwohl die Schneedecke im vergangenen Jahr im Hochgebirge lange liegen blieb, setzte der warme Spätsommer den Gletschern weiter zu. Der Eisverlust entspricht dem jährlichen Trinkwasserbedarf der Schweiz.

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