Doppelsieg für Schützen aus St. Stephan

Zweisimmen

Am traditionellen Mannenberg-Erinnerungsschiessen erzielten die Freischützen St. Stephan mit ihren Stammsektionen Obersimmental 2000 und Adlerhorst einen Doppelerfolg.

Die strahlende Siegergruppe Obersimmental 2000 als Gewinner der ­Wanderstandarte 1933.

Die strahlende Siegergruppe Obersimmental 2000 als Gewinner der ­Wanderstandarte 1933.

(Bild: Fritz Leuzinger)

Das Mannenberg-Schiessen am letzten Augustsonntag – es fand zum 84. Mal statt – hat mit seinem verdeckten Schiessprogramm auf die verkleinerte B-Scheibe einen besonderen Charakter.

Zum einen wurden die 440 teilnehmenden 300-m-Schützen aus dem Simmental, aus dem Saanenland und aus dem Pays d’Enhaut an den Burgensturm Laubegg und Mannenberg zur Eroberung des Obersimmentales durch die Berner vor 632 Jahren erinnert. Andererseits wurden die erzielten Trefferpunkte der 6er-Serie nur durch die Zeigermannschaft notiert, dies hält die Spannung bis zur Rangverkündigung hoch.

«Aufmerksame Schützenmeister und disziplinierte Schützen sorgten bei guten Bedingungen für einen unfallfreien Verlauf», bilanziert Marc Matti, Präsident der Mannenberg-Schützengemeinde. «Erfreulich war die Teilnahme der 50 Jungschützen, allen voran der drei Maximumschützen Flavio Da Forno, Thomas Kuhnen und Patrick Heim sowie der 12-jährigen Oberwilerin Simona Maurer als jüngster Kranzschützin.»

Mit der Wappenscheibe posiert Tagessieger Walter Sigrist. Die weiteren Maximumschützen: (stehend v. l.) Jean-Marc Cottier, Daniel Pfund, Urs Rieder, Hans Zumbrunnen, Michael Schläppi und Alfred Annen. Kniend (v. l.) der Jüngste Patrick Heim, Thomas Kuhnen und Michael Burri. Bild: Fritz Leuzinger

Simme verteidigt den Titel

Im Gruppenwettkampf verteidigte bei den Gästen Erlenbach-Latterbach Simme mit Tagessieger Walter Siegrist ihren Vorjahressieg. Bei den Stammsektionen gelang den Freischützen St. Stephan ein Doppelerfolg. Die Gruppe Obersimmental 2000 holte sich die ehrwürdige Standarte 1933 und verdrängte den Titelverteidiger Adlerhorst auf den zweiten und Hellebardenplatz. Insgesamt wurden von den 440 Teilnehmenden (20 mehr als im Vorjahr) 261 Kranzresultate (60 Prozent) erzielt.

Ranglistenauszug – Gastsektionen: 1. Erlenbach-Latterbach Simme mit 214 Punkten. 2. Erlenbach-Latterbach Rinderalp mit 212. 3. Pays d’Enhaut Rossignère-Elite 210.
Stammsektionen: 1. St. Stephan Obersimmental 2000 mit 229 Punkten. 2. St. Stephan Adlerhorst mit 226/40. 3. Därstetten Rüttiknaller mit 226. 4. Zweisimmen Achtziger mit 223/40. 5. Därstetten Walalp mit 223. ­
Jungschützengruppen: 1. Zweisimmen Ridiculous 6 mit 215 Punkten. 2. Oberwil Jungschützen mit 198. 3. Spiez Militär Seaside 196.
Die 11 Maximumschützen: Tagessieger Walter Sigrist, 1955, Erlenbach-Latterbach. Hans Zumbrunnen, 1961, Zweisimmen. Michael Schläppi, 1967, Lenk, und Urs Rieder, 1979, St. Stephan, alle 40/98 Punkte. Jungschützensieger Flavio Da Forno, 1999, Spiez Militär, mit 40/97. Alfred Annen, 1949, Zweisimmen, und Michael Burri, 1975, St. Stephan, beide mit 40/95. Jean-Marc Cottier, St. Stephan, mit 40/93. Daniel Pfund, 1980, Zweisimmen. Thomas Kuhnen, 1999, Zweisimmen, und Patrick Heim, 2003, Oberwil, alle mit 40/92 Punkten.

Berner Zeitung

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