Die Verlierer sind die jungen Bürger

Meiringen

Redaktorin Nathalie Günter zur Ablehnung des Turnhallenkredits.

Nathalie Günter@nathalieguenter

Déja-vu: Wie bereits beim doppelt so teuren Vorprojekt 2013 haben die Meiringer nun auch den 10-Millionen-Kredit für den Turnhallenneubau bachab geschickt. Wieder hat der Gemeinderat informiert, eine Arbeitsgruppe installiert. Trotzdem sagte der Souverän mehr als deutlich Nein.

Den Meiringern scheint das letzte grüne Stück Land, direktneben der Kirche, wichtiger zu sein als eine moderne, notwendige Sportinfrastruktur mit Halle und Aussensportanlage für die Schüler und Vereine. Das ist unverständlich.

Verständlich ist das Resultat aber in der Hinsicht, dass der Alternativvorschlag – die Totalsanierung der bestehenden Halle für neun Millionen Franken – gar nicht zur Abstimmung kam. Die Stimmbürger hatten nicht wirklich eine Wahl.

Erneut muss nun der Gemeinderat über die Bücher, denn einen Plan B hat er nicht. Ob sich das Projekt der Gegner dazu mausert, ist fraglich. Eine Komplettlösung mit Einbezug der Bossmatte muss das Ziel sein.

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