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«Die Situation in Mitholz ist definitiv ein Horrorszenario»

3'500 Tonnen Munition liegen verschüttet im Berg bei Mitholz. Der staatliche Bombenentschärfer Mathias Peterle aus Stuttgart spricht von einem «Horrorszenario».

Nach getaner Arbeit: Mathias Peterle neben einer entschärften Weltkriegsbombe in Baden-Württemberg.
Nach getaner Arbeit: Mathias Peterle neben einer entschärften Weltkriegsbombe in Baden-Württemberg.
PD
Bei der Explosion 1947 stürzte in Mitholz eine ganze Felspartie ein. Die Spuren sind bis heute sichtbar.
Bei der Explosion 1947 stürzte in Mitholz eine ganze Felspartie ein. Die Spuren sind bis heute sichtbar.
rmo
Kein Durchkommen: Der Stolleneingang zum ehemaligen Militärdepot wird bewacht.
Kein Durchkommen: Der Stolleneingang zum ehemaligen Militärdepot wird bewacht.
Bruno Petroni
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In einem Stollen im Berner Oberland liegen massenhaft Fliegerbomben. Herr Peterle, Sie sind professioneller Entschärfer: Wie ist es, wenn man eine Bombe in den Händen hält?Mathias Peterle: In den Händen halten ist die falsche Umschreibung. Die Bomben, die wir antreffen, sind relativ gross. Wir arbeiten lediglich an den Sprengkörpern und müssen uns jedes Mal wieder neu an sie herantasten. Jede Bombe handhaben wir so, wie wenn es die erste wäre.

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