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Die Rothornstrasse muss dringend saniert werden

An der Gemeindeversammlung vom Freitag wurde über einen Kredit in der Höhe von 740'000 Franken für die Sanierung abgestimmt. Nachkredite werden nötig.

Neben des Sanierungskredites für die Rothornstrasse war an der Gemeindeversammlung der Finanzplan für die nächsten 5 Jahre traktandiert.
Neben des Sanierungskredites für die Rothornstrasse war an der Gemeindeversammlung der Finanzplan für die nächsten 5 Jahre traktandiert.
Bruno Petroni

«Die Abwasserleitung Aareweg ist in schlechtem Zustand, ein Variantenstudium notwendig», sagte Andreas Michel, Böniger Gemeinderat Hoch- und Tiefbau, an der Gemeindeversammlung vom Freitag. Die 83 Votanten winkten den Nachkredit von 50000 Franken für die Projektierung einstimmig durch. Wegen grösserer Schäden müsse die Rothornstasse zeitnah saniert werden, so Michel weiter. Anwohnerin und Ferienwohnungsvermieterin Anita Kälin bat um rechtzeitige Information vor dem für 2020/2021 geplanten Baubeginn. Einstimmig bewilligte der Souverän den Verpflichtungskredit von 740'000 Franken.

«Zwingend zusätzliche, unvorhergesehene Arbeiten» hätten sich bei der Sanierung der Gsteigstrasse ergeben. Michel: «Wir haben neu Kontrollinstrumente eingeführt, damit Kreditüberschreitungen künftig verhindert werden können.» Diskussionslos und einstimmig bewilligte die Versammlung den Nachkredit von 40'000 Franken für die Sanierung Gsteigstrasse.

«Das Eigenkapital betrug Ende 2018 fast drei Millionen Franken», so Ueli Michel, Gemeinderat Finanzen. Stillschweigend nahm die Versammlung Kenntnis vom Finanzplan 2019–2024 mit einer Steueranlage von 1,94 für alle Prognosejahre. Man nimmt eine Bevölkerungszunahme um 50 Personen, davon 23 Steuerpflichtige, an.

Eigenkapital deckt Defizit

Der allgemeine Haushalt rechnet für 2020 mit einem Minus von 275'000 Franken, gedeckt durch das Eigenkapital. Im Gesamthaushalt ist bei einem Aufwand von 9,84 Millionen Franken ein Minus von 394'000 Franken budgetiert. Vorgesehen sind Investitionen von total 1,352 Millionen Franken. Die Liegenschaftssteuer bleibt bei 1,50 Promille des amtlichen Werts. «Die effektive Rechnung war bisher jeweils besser als budgetiert», so Ueli Michel. Diskussionslos und einstimmig genehmigte die Versammlung das Budget 2020 und die Steueranlagen.

«Bei der Teilrevision der Ortsplanung und des Zonenplans Gewässerraum gibt es keine grossen Änderungen. Bei der Revitalisierung werden nur einzelne Aspekte natürlich zurückgebaut», sagte Gemeinderat Roger Seiler. Einstimmig genehmigte der Souverän die Teilrevision. Ebenso winkte die Versammlung die Festsetzung der alljährlichen Beiträge an den Verein Bönigen-Iseltwald Tourismus, aufgeteilt nach Einwohnerzahlen, durch: Bönigen bezahlt neu 8500, Iseltwald 1500 Franken, rückwirkend per 1. Januar 2019.

Unter Varia informierte Gemeindepräsident Herbert Seiler, dass die Gemeinde jährlich rund 35'000 Franken für die Jugendförderung in Sport- und Kulturvereine investiere. Neu erledigt die Gemeindeverwaltung Bönigen die Buchhaltung für die Gemeinde Iseltwald und die ARA Interlaken.

Jungbürger Simon Hostettler erhielt als bester Maurer EFZ einen Preis von 1000 Franken. Die Tanzgruppe Red Bull der Schule Bönigen gewann in Biel den School Dance Award und wurde an der Gemeindeversammlung mit Präsenten geehrt.

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