Die Post bleibt im Dorf

Aeschi

Im Hallenbad soll ein neues Dienstleistungszentrum gebaut werden, wo auch Aeschi Tourismus und die Post vertreten sein werden.

Das geplante Dienstleistungszentrum beim Hallenbad Aeschi in der Visualisierung.

Das geplante Dienstleistungszentrum beim Hallenbad Aeschi in der Visualisierung.

(Bild: zvg)

Der Gemeinderat von Aeschi wünscht «ein räumliches Zu­sammengehen» von Hallenbad, Aeschi Tourismus und der Post. An der Hauptversammlung von Aeschi Tourismus im Jugend- und Ferienhaus erlaubten die Stimmberechtigten dem Vorstand, das Projekt weiterzuverfolgen. Beim Hallenbad sollen Dienstleistungen von Post, Aeschi Tourismus und Hallenbad zentral in Büros angeboten werden. Dafür ist ein Anbau vor dem bisherigen Eingang geplant.

Lange Öffnungszeiten

Der Unternehmensberater Geri Freiburghaus hat sich zwei Monate mit dem Projekt befasst, plant das Raumkonzept, das Investitionsvolumen und die Finanzierung. Die Post will dort eine Agentur ansiedeln. Der Verwaltungsrat der Hallenbad AG entscheidet im April. Der Gemeinderat gibt den Auftrag für das Detailkonzept. Bis im September soll der Antrag an die Gemeindeversammlung im November vorbereitet sein. Unter dem Vorbehalt der Beschlüsse wird 2019/2020 gebaut und 2020/­2021 in die neuen Räume ge­zügelt. Die Vorteile für die Konzentration von Hallenbad, Post und Aeschi Tourismus am gleichen Ort sind die langen Öffnungszeiten (das Hallenbad ist an sieben Tagen offen).

Die Lösung ist kundenfreundlich. Kunden können alles an einem Ort erledigen. Für die Gemeinde sei die Finanzierung einfacher, und es können Synergien genutzt werden. Man verspricht sich bessere Frequenzen für das Café/Bistro und das «Buurelädeli», und die Post bleibt im Dorf.

Schöne Momente knipsen

Der Tourismusverein ist aktiv und hat viele Ideen. Man plant, eine Broschüre über die Geschichte des Bades Heustrich ­herauszugeben und dort einen Rundweg auszuschildern, wird wieder «Blumiges Aeschi» prämieren und hat den alpinen Bänkliweg realisiert. Der Schatztruhe-Trail ist beliebt, und Filmprojekt und Fotoshootings werden 2018 abgeschlossen.

Auch in der Onlinewelt soll sich Aeschi von seiner schönsten Seite zeigen: Präsident Marc Schläpfer bat die aktuell 134 Mitglieder des Tourismusvereins, schöne Momente zu knipsen und die Fotos ins Netz zu stellen.

Der Tourismusverein engagiert sich ausserdem bei der Realisierung eines Spielplatzes unterhalb des Wachthubels, bei Foto- und Filmshootings. den Adventsfenstern, Schneeschuhtouren, dem Wiehnachtswäg, der Schweizer Wandernacht und dem Alpabzug mit Märit im Suldtal. Neu wird Geo-Coaching gestartet und Esther Häusermann bei der Foto­geschichte mit Schatzsuche im Gebiet Aeschiried-Windegg-Viertel unterstützt.

Berner Zeitung

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