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«Die OHA wird begeistern»

Bei herrlichem Sommerwetter startete am Freitag die Oberländische Herbstausstellung OHA. Die Eröffnung ist auch ein Stelldichein für Politiker, Gemeinde- und Wirtschaftsvertreter.

Trotz sommerlichen Temperaturen: Die Besucher strömen am Eröffnungstag durch die Oberländische Herbstausstellung.
Trotz sommerlichen Temperaturen: Die Besucher strömen am Eröffnungstag durch die Oberländische Herbstausstellung.

Die Aussentemperatur zeigte 32 Grad. Die Kühlanlagen für die Ausstellungshallen liefen auf Hochtouren. «Zum Glück können wir kühlen», sagte Geschäftsführer Gerhard Engemann am Freitag kurz nach der Eröffnung der Oberländischen Herbstausstellung OHA in Thun.

Bei herrlichem Sommerwetter startete die Messe in ihre 57. Auflage mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft. «Endlich wieder OHA», meinte denn auch Urs Meier, Präsident der Thun-Expo-Genossenschaft, an der Eröffnungsfeier. Und er wies auch gleich auf das Thema XXL hin, das wie ein roter Faden durch die Ausstellung führt. «Grösse kann man quantitativ, aber auch als inneren Wert bezeichnen», sagte der Expo-Präsident. Und er machte entsprechend Werbung, die Messe zu besuchen: «Die grösste Ausstellung im Berner Oberland wird begeistern.» Nicht zuletzt, weil das Berner Oberland die Kraft habe, Grosses zu vollbringen.

Was die 240 Aussteller zu bieten haben, zeigte sich auf dem Rundgang. Speziell arrangiert, wartet so ziemlich alles, was das Herz begehrt, auf die Besucher. Da wird gleich zu Beginn eine grosse Auswahl Gewürze präsentiert oder Sessel gegen Stress. Auf der grössten Shoppingmeile im Berner Oberland gibt es zudem Möbel nach Mass oder grosse Tiere zu entdecken.

Aussteller zuversichtlich

Zuversichtlich zeigte sich am Freitag der eine oder andere Aussteller. «Wir sehen der Messe positiv entgegen und hoffen auf viele Kundengespräche», sagte Rolf Dietrich, Verkaufsberater Stalder Küchen Oberdiessbach. Und Stefan Tschachtli, Kundenberater bei Fust, freut sich auf viele persönliche Gespräche: «Wir sind sehr motiviert.»

Gemeindepräsidenten unter sich (v.l.): Niklaus Röthlisberger (Heimberg), Roland Amstutz (Schwendibach), Madeleine Amstutz (Sigriswil) und Jürg Marti (Steffisburg).
Gemeindepräsidenten unter sich (v.l.): Niklaus Röthlisberger (Heimberg), Roland Amstutz (Schwendibach), Madeleine Amstutz (Sigriswil) und Jürg Marti (Steffisburg).

Ein Stelldichein war die OHA-Eröffnung für Politiker, Gemeinde- und Wirtschaftsvertreter. «Die Atmosphäre ist fröhlich, man kann hier auch mal etwas ausserhalb der Sitzungszimmer besprechen», hielt Ueli Aeschlimann, Gemeindepräsident von Oberlangenegg, fest. Und sein Amtskollege Samuel Eicher, Gemeindepräsident in Stocken-Höfen, doppelte nach: «Die Messe-Eröffnung ist eine grosse Plattform, um mit Leuten aus den unterschiedlichen Branchen ins Gespräch zu kommen.» Und letztendlich gehe es auch darum, den Ausstellern Respekt entgegenzubringen, meinte etwa Madeleine Amstutz, Grossrätin und Gemeindepräsidentin von Sigriswil.

3 Politiker und 1 Banker (v.l.): Ueli Aeschlimann (Gemeindepräsident Oberlangenegg), Samuel Eicher (Gemeindepräsident Stocken-Höfen), Christian Oesch (ehem. Grossrat) und Martin Bruppacher, Raiffeisenbank Steffisburg.
3 Politiker und 1 Banker (v.l.): Ueli Aeschlimann (Gemeindepräsident Oberlangenegg), Samuel Eicher (Gemeindepräsident Stocken-Höfen), Christian Oesch (ehem. Grossrat) und Martin Bruppacher, Raiffeisenbank Steffisburg.

Humoristisch nahm der Steffisburger Komiker Gerhard Tschan, der mit dem grossen Kulturpreis der Stadt Thun ausgezeichnet wurde, die Messe aufs Korn. Er parodierte Aussteller bis ins Jahr 1986 zurück, immer mit derselben OHA-Bilanz: «Ja eben, das Wetter, und die Konsumenten konsumieren zu wenig.» Die OHA auf dem Expo-Gelände in Thun ist täglich geöffnet und dauert bis zum 4. September. www.oha.ch

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