Die Lauberhorn-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Wengen

Das Organisationskomitee der Internationalen Lauberhornrennen kann sich auf sein Team in der Geschäftsstelle verlassen. Geschäftsführer Markus Lehmann lobt den Einsatz seiner Leute.

Lauberhorn-Geschäftsstelle: (vorne v. l.) Susanne Schopfer und Franziska Wyss; (hi. v. l.) Markus Lehmann, Fritz Stäger, Therese Gertsch, Peter Eichenberger, Lara Sterchi, Petra Rölli und Susanne Fuchs. Foto: U. Flück

Lauberhorn-Geschäftsstelle: (vorne v. l.) Susanne Schopfer und Franziska Wyss; (hi. v. l.) Markus Lehmann, Fritz Stäger, Therese Gertsch, Peter Eichenberger, Lara Sterchi, Petra Rölli und Susanne Fuchs. Foto: U. Flück

Die Veranstalter der Lauberhornrennen wurden im vergangenen Herbst mit dem Award «Swissness an den Top Sport Events» ausgezeichnet. «Dass uns die 20 in Swiss Top Sport vereinigten wichtigsten Schweizer Sportevent-Veranstalter mit dem Award ausgezeichnet haben, hat uns sehr gefreut», sagt Lauberhorn-Geschäftsführer Markus Lehmann.

Falls das Lauberhorn-OK den Erfolg mit einer Torte gefeiert hat, wird es auch dem Geschäftsstellenteam einige Stücke überlassen haben. Denn die sechs Frauen und drei Männer sind topmotiviert und leisten, meist hinter den Kulissen, grosse Arbeit.

Neustart im Sommer 2006

Die Geschäftsstelle startete im Sommer 2006 komplett neu. Der Wilderswiler Markus Lehmann, der als Sportlehrer tätig war und Betriebswirtschaft studiert hat, trat seine Funktion als Geschäftsführer am 1. August an. Seit dem 1. November des gleichen Jahres ist die einheimische Therese Gertsch dabei. Seither kamen neue Mitarbeitende dazu, andere verliessen das Team.

Gegenwärtig gehören der Geschäftsstelle sechs Frauen und drei Männer an. Nur drei von ihnen sind zu 100 Prozent ganzjährig angestellt, andere nur während der Wintermonate, im Stundenlohn oder werden pauschalentschädigt. Seit 2006 ist aber nicht etwa nur der Personalbestand gewachsen. Die Lauberhornrennen haben sich weiterentwickelt, der Aufwand und die Ansprüche an die Organisatoren sind grösser geworden. Das Budget hat sich in den 12 Jahren von 4 auf 8 Millionen Franken erhöht.

Einer von total 1800 Helfern in Wengen greift bei den letzten Vorbereitungen für die 89. Lauberhornrennen zur Schneeschaufel. Am Mittwoch fand das erste Abfahrtstraining statt. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Auf der Geschäftsstelle sind alle für einen klar umschriebenen Bereich zuständig. Sie funktionieren aber auch als Team und packen an, wo nötig. Geschäftsführer Markus Lehmann gehört (mit Stimmrecht) dem von Präsident Urs Näpflin geleiteten OK an. Als Geschäftsleiter ist er vorwiegend fürs Organisieren und Koordinieren aller Bereiche zuständig.

Therese Gertsch schreibt an den OK-Sitzungen das Protokoll und führt das Sekretariat des Vereinsvorstandes Internationale Lauberhornrennen. Für was ist sie auf der Geschäftsstelle zuständig? «Für all das, was man in der Öffentlichkeit sieht», fasst Markus Lehmann zusammen. Sie managt zum Beispiel die Sparten Ehrengäste, Sponsoren, Werbung, VIP-Pakete (es sind deren 5000).

Es gilt: Wer etwas nicht weiss, fragt Therese. «Sie ist die gute Seele unseres Teams», lobt der Chef. Zu 100 Prozent ist auch Lara Sterchi, mit Arbeitsbereich Finanzen und Personal, angestellt.

1500 Tonnen Material

Susanne Schopfer, die jeweils im Sommer eine Lauberhornpause einlegt, ist zuständig für die Informations- und Kommunikationstechnik. Sie befasst sich mit Akkreditierungen und Gästen und versorgt alle, die am «Hore-Rennen» irgendetwas zu tun haben, etwa die 1800 Helferinnen und Helfer, mit Billetten und Ausweisen. Petra Rölli und Franziska Wyss, im Stundenlohn angestellt, sind zuständig für das Ticketing.

Susanne Fuchs betreut während rund 4 Monaten das Quartierbüro und muss 1500 Betten auftreiben. Peter Eichenberger und Fritz Stäger stehen vom 1. November bis Ende April im Dienste der Lauberhornrennen.

Sie gehören zwar der Geschäftsstelle an, sind aber die «verlängerten Arme» der OK-Mitglieder Adrian Lauener (Eventinfrastruktur und Logistik) und Rennleiter Bob Lehmann. Sie sorgen dafür, dass das benötigte Material – rund 1500 Tonnen! – zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Und nach den Rennen lagern sie es bis zum nächsten Rennen wieder ein.

Berner Oberländer

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