Die Bad-Sanierung wird teurer

Adelboden

Die Instandstellung des Schwimmbads Gruebi kommt teurer als geplant. Das letzte Wort über das «neue» ­Sanierungspaket von 4,7 Millionen Franken hat das Stimmvolk.

Das verkleinerte Becken im Adelbodner Freibad Gruebi soll wieder auf 50 Meter verlängert werden.

Das verkleinerte Becken im Adelbodner Freibad Gruebi soll wieder auf 50 Meter verlängert werden.

(Bild: Corina Kobi)

Im Frühjahr 2016 haben die Stimmbürger von Adelboden dem Sanierungspaket von 2,6 Millionen Franken fürs Schwimmbad Adelboden zugestimmt. Wie der Gemeinderat mitteilt, zwinge die «Komplexität der Sanierung» nun den Rat, dem Souverän neu eine Kreditvorlage von 4,7 Millionen Franken zur Abstimmung vorzulegen.

Es seien mit Mehrkosten durch modernere Techniken, Massnahmen für Umweltauflagen oder gegen den Hangrutsch, der permanent ausgeglichen werden müsse, zu rechnen, begründet der Rat die Mehrkosten. Vom Gesamtaufwand würden voraussichtlich rund 800'000 Franken durch Zuwendungen und Spenden gedeckt werden können.

Mehrere Arbeiten

Doch bevor es zur Abstimmung kommt, liegt derzeit das Sanierungsprojekt öffentlich auf. Geplant sind: Instandstellung in den ursprünglichen Zustand mit ­50-m-Schwimmbecken, Sprung-turm und Pavillon, Erstellen einer neuen Terrassenüberdachung sowie die Sanierung der öffentlichen Mischwasserleitung im Schwimmbadperimeter. Die Einsprachefrist läuft am 14. September ab.

Neueröffnung im 2019?

«Erfolgt keine Einsprache und sagt das Stimmvolk Ja zum «neuen» Kredit, soll das Schwimmbad im kommenden Jahr geschlossen bleiben und 2019 in «neuem Glanz» wiedereröffnet werden, wie der Gemeinderat mitteilt.

«Erfolgt keine ­Einsprache und sagt das Volk Ja zum neuen Kredit, wird das Schwimmbad 2019 wiedereröffnet.»Aus der Gemeinderatsmitteilung

Am Tag der offenen Türe vom 2. September erhält die Bevölkerung Gelegenheit, sich über das Sanierungsprojekt zu informieren. Gleiches gilt für den Adelbodenmärit, an welchem ein Informationsstand geplant ist.

2004 renoviert

1931 wurde das Schwimmbad nach Plänen des Freiburger Architekten Beda Hefti gebaut. Nach mehreren Renovationen wurde 2004 das 50-Meter- Becken wegen Hangrutsch renoviert und um die Hälfte gekürzt. Der Sprungturm wurde entfernt. 2011 hatte das Stimmvolk zwei Sanierungsvorlagen abgelehnt.

Berner Oberländer

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