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«Der Weg zum König oder Meister»

Beinhartes, unermüdliches Training mit viel Abwechslung: Kraft- und Konditionstrainer Roland Fuchs gab interessante Einblicke in seine Arbeit mit Sportgrössen.

Monika Hartig
Gastreferent Roland Fuchs, Kraft- und Konditionstrainer in verschiedenen Sportarten, sprach an der 22. HV des Jungfrau-Marathons über den «Weg zum König oder Meister».
Gastreferent Roland Fuchs, Kraft- und Konditionstrainer in verschiedenen Sportarten, sprach an der 22. HV des Jungfrau-Marathons über den «Weg zum König oder Meister».
Monika Hartig

«Do the best, to be the best» ist der Slogan des bekannten Kraft- und Konditionstrainers Roland Fuchs aus Unterseen. Am Freitag sprach der Sportcoach des Eishockeyclubs SCB Bern, der auch die Schwingerkönige Kilian Wenger und Matthias Glarner trainiert, im Interlakner Hotel Royal St. Georges über seine Arbeit. Dazu eingeladen hatte ihn der Verein Jungfrau-Marathon im Rahmen der 22. Hauptversammlung. Mit Dias und Videos zeigte Fuchs den Trainingsalltag seiner Athleten.

Der Preis des Erfolgs

«Wer ein König oder Meister werden will, muss bereit sein, den Preis dafür zu bezahlen», so der Coach. Der Schlüssel zum Erfolg sei die tägliche geplante und durchgeführte Arbeit des Sportlers, um das individuelle Potential auszuschöpfen. «Als Coach muss man fachlich und sozial kompetent sein, eine Botschaft haben und sich engagieren», so Fuchs. Er zeigte etwa Dias, auf denen Matthias Glarner, Schwingerkönig 2016, seinen Coach nach einem harten Beintrainig auf dem Rücken steile Treppen hoch trägt. Oder wie Glarner Posen übt.

Fuchs: «Ich arbeite seit 17 Jahren mit Mättel und sah schon früh sein physisches Potential für Fortschritte im Krafttraining. Mein beruflicher Erfolg ist stark mit ihm verknüpft.» Auch dank Glarners Erfolg kann der ehemalige Sportlehrer an der Berufsschule heute von seiner Arbeit leben.

Training auf Gran Canaria

Seit 2010 führt Roland Fuchs Trainings auf Gran Canaria durch und zeigte Bilder von der Arbeit in Sanddünen: «Dabei geht es um Ausdauer und Schnelligkeit; es sind sehr laktazide (saure) Trainingseinheiten.» Zum Programm auf der Ferieninsel gehören auch schwere Kraftübungen, wie etwa Kniebeugen mit 180 Kilo Gewicht. Fuchs: «So arbeitet man heute im Leistungssport, man geht in die Grenzbereiche hinein.»

Ausklingen lässt man harte Trainingstage gerne mit einer «Rumpfsession» unter Palmen, wo die Bauchmuskeln zum perfekten Sixpack gestylt werden: «Wir geben extrem Gas und feuern uns gegenseitig an.» Training der SCB-Eiscracks Roland Fuchs, Msc of Science in Sports, führt mit Ehefrau, Söhnen und Mitarbeitern (Kilian Wenger ist Mitinhaber), das S4 Fitness (Spirit4sports AG) in Wilderswil.

Der Coach stellte auch die harten Trainingspläne der SCB-Eiscracks vor: Nebst Kraft-, Rumpf- und Eisübungen trainieren die Athleten explosive Schnelligkeit mit Reaktion auf Licht. Fuchs: «Ich habe in Schweden gelernt, dass die Sportler keinesfalls langsam werden dürfen.» Weniger fitte Athlethen gelte es aufzubauen: «Der Standard der Cracks ist so hoch, dass sie einander jagen, wenn einer die Leistung nicht bringt.»

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