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Der V-Bahn-Countdown soll laufen

Der Gemeinderat befand über Hydrantenleitungen, ARA-Erneuerung und eine Zonenplanänderung, die es für den Bau der Doppelturnhalle braucht.

Noch x Tage: Die Profile zeigen, wo ein Würfel die Tage bis zur Inbetriebnahme 2020 der V-Bahn rückwärts zählen wird.
Noch x Tage: Die Profile zeigen, wo ein Würfel die Tage bis zur Inbetriebnahme 2020 der V-Bahn rückwärts zählen wird.
Anne-Marie Günter

Spuren des V-Bahn-Baus gibt es in Grindelwald etliche. Künftig soll bis zum Dezember 2020 ein Würfel am Rand des Eiger-plus-Platzes zeigen, wie viele Tage es noch bis zur Eröffnung dauert. Grindelwald Tourismus publiziert das Aufstellen der Strassenreklame. Der Gemeinderat gab zuhanden des Regierungsstatthalters einen positiven Amts­bericht ab. Seiner Meinung nach sind die gesetzlichen Abstände gegenüber der Fahrbahn der Dorfstrasse eingehalten. Im Zusammenhang mit dem V-Bahnen-Bau lässt die Gemeinde die Abwasserleitungen im Chilchboden prüfen, da sie unter der Erschliessungsstrasse liegen, über welche die tonnenschweren Seile der Bahnen angeliefert ­werden.

Ein Zeichen für Doppelturnhalle

Der Gemeinderat eröffnete das Mitwirkungsverfahren für eine Zonenplanänderung, die für den Bau eine Doppelturnhalle nötig ist. Es sind keine grossen Änderungen. Im Bereich Almisweg wird die Zone für öffentliche Nutzung um 297 Quadratmeter erweitert, zudem wird der «Aussichtspunkt» beim Parkplatz leicht verschoben. Ende Juni 2019 soll die Gemeindeversammlung über die Änderung befinden.

«Es ist ein Zeichen, dass wir mit dem Turnhallenbau vorwärtsgehen wollen», sagt Gemeindepräsident Christian Anderegg. Der Gemeinderat bewilligte geringfügige Anpassungen der Überbauungsordnung Mounain Hostel und der Zonenplanänderung Stählisboden, die publiziert werden. Grindelwalds weitläufige Infrastruktur beschäftigt den Gemeinderat an allen Sitzungen. Diesmal waren es Projektierungskredite für neue Hydrantenleitungen Teifffi und Wasserschalten-Wagisbach. Die zu­ständige Kommission wurde beauftragt, für die nötige Sanierung der Ara, die rund eine Million Franken kosten wird, einen Totalunternehmer zu suchen.

Ende Juni 2019 soll die Gemeinde über die Änderung des Zonenplans für den Bau der Doppelturnhalle befinden.

Felix Rippstein, bisher Leiter des Werkhofes, wird die seit langem vakante Stelle des Kanalmeisters von Grindelwald übernehmen, der Gemeinderat erhofft sich mehr Klarheit über das Leitungssystem. Ad interim ist Bruno Amacher Werkhofchef. Die Stelle wird ausgeschrieben. Mit Christian Bleuer nimmt ein jüngerer Bergführer Einsitz im Fachausschuss Naturgefahren. Er ersetzt Walter Egger, der die Verantwortung für die Sicherheit vor Naturgefahren jahrelang mitgetragen hat. Für Anderegg ist dies eine gute Lösung, da so die Kontinuität im Fachausschuss gewährleistet ist.

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