Der Spielplatz ist endlich fertig

Erlenbach

Am Wochen­ende fand die Eröffnungsfeier des Kinderspielplatzes in der Au beim Clubhaus des FC EDO Simme statt.

Vor der Rutschbahn: Marianne Brügger, Präsidentin Projekt Dorfläbe, und Mathias Siegenthaler, Präsident FC EDO Simme, freuen sich über den neuen Spielplatz.

Vor der Rutschbahn: Marianne Brügger, Präsidentin Projekt Dorfläbe, und Mathias Siegenthaler, Präsident FC EDO Simme, freuen sich über den neuen Spielplatz.

(Bild: Monika Oswald)

«Was lange währt, wird endlich gut.» Mit diesen Worten begrüsste Marianne Brügger, Präsidentin der Projektgruppe Dorfläbe, die zahlreich erschienenen Gäste bei der Einweihung des neuen Kinderspielplatzes beim Sportplatz und bedankte sich herzlich bei ­allen Helfern.

Brügger erklärte, wie lange man schon an dem Projekt arbeitet: «Im Jahr 2008 wurde die Projektgruppe Dorfläbe gegründet mit dem Ziel, Erlenbach attraktiver zu gestalten für Einwohner und Gäste.»

Daher wurde eine Umfrage in der Bevölkerung gemacht. Über den Ideenreichtum freute sich die Projektgruppe: Vom Badeweiher über ei­ne Eisbahn im Winter oder einen Spazierweg Erlenbach–Latterbach bis zu einem Spielplatz gingen viele gute Vorschläge ein.

Gemeinde beteiligte sich

«Wir entschieden uns schliesslich für den Spielplatz und suchten mehrere Jahre nach einem geeigneten Standort», sagte Marianne Brügger. Die Gemeinde beteiligte sich mit 20 000 Franken an der Hälfte der Kosten.

Für den Rest kamen zahlreiche Sponsoren auf. Die Finanzierung sei überraschend schnell klar gewesen, aber Einsprachen hätten das Projekt um ein halbes Jahr verzögert, meinte Brügger.

Die Projektgruppe wurde bei den Verantwortlichen des FC EDO vorstellig und fragte an, ob diese mit dem Standort neben dem Clubhaus einverstanden wären. Mathias Siegenthaler, Präsident des FC EDO Simme, war ­sofort begeistert und sicherte Arbeitsstunden zu statt Cash: «Jedes Mal, wenn ich hier in die Au komme, habe ich eine Riesenfreude.

Das Resultat übertrifft ­alle Erwartungen. Neben dem Fussball und dem Reitsport ist es ein Geschenk für die Au, die als Sport- und Freizeitzone vorgesehen ist. Die Gemeinde Erlenbach erlebt dadurch klar einen Mehrwert. Es ist vor allem auch ein ­Geschenk an unsere Kinder, die unsere Zukunft sind.»

Hansjürg Baumberger, Spielplatzgerätebauer, erklärt: «Mit dem krumm wachsenden Robinienholz ist quasi jedes Spiel­gerät ein Unikat. Rutschbahn, Turm und Vogelnestschaukel sind beliebt, und mit den Hebel­armen des Sandkastenbaggers fördert man die Motorik der ­Kleinen.»

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