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Der Kartengruss aus den Ferien ist jetzt retro

Vor 100 Jahren hatte die «bebilderte Ansichtskarte» ihre Blütezeit. Diese Zeiten sind vorbei. Aber: Seit ein paar Jahren stagniert der Rückgang. Doch welche Touristen kaufen und verschicken überhaupt noch Karten?

Nathalie Günter
Es gibt sie noch, die Postkarten­käufer.
Es gibt sie noch, die Postkarten­käufer.
Bruno Petroni
1930er-Jahre: Die Karte zeigt eine Älplerchilbi beim «Alten Berghaus», im Hintergrund das Tschingelochtighorn.
1930er-Jahre: Die Karte zeigt eine Älplerchilbi beim «Alten Berghaus», im Hintergrund das Tschingelochtighorn.
zvg/Photo Klopfenstein
Die Panoramakarten (hier der bekannte Alpaufzug auf die Engstligenalp) sind hochwertig und darum beliebt.
Die Panoramakarten (hier der bekannte Alpaufzug auf die Engstligenalp) sind hochwertig und darum beliebt.
zvg/Photo Klopfenstein
Das Panorama von Adelboden mit Lohner (l.) und Wildstrubel (r.) im Hintergrund.
Das Panorama von Adelboden mit Lohner (l.) und Wildstrubel (r.) im Hintergrund.
zvg/Photo Klopfenstein
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Ihre Entstehung geht auf das Jahr 1861 zurück: Damals wurden in den Vereinigten Staaten erstmals «private Karten» zulässig. Ihre Blütezeit hatte die Ansichtspostkarte dann zwischen 1897 und 1918 (Informationen zur Geschichte der Postkarte siehe weiter unten). Und heute?

Bei einer kurzen Umfrage mit 108 Teilnehmern im privaten Umfeld der Redaktorin kommt die physische Postkarte gut weg: Drei von vier Personen senden noch physische Grüsse aus den Ferien oder von Ausflügen, nur 4 der 108 Teilnehmer verschicken gar nichts. Über 40 Prozent schreiben sogar mehr als fünf Postkarten aufs Mal.

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