Der Kampf gegen die 5G-Antennen geht weiter

Unterseen

Eine Einsprachegruppe lässt nicht locker und reicht Beschwerde ein: Die Planung zweier 5G-Antennen in Unterseen soll sistiert werden.

Geplante 5G-Antennen rufen immer wieder Gegner auf den Plan – so auch in Unterseen.

Geplante 5G-Antennen rufen immer wieder Gegner auf den Plan – so auch in Unterseen.

(Bild: André Mühlhaupt)

Die Gegner der geplanten beiden 5G-Mobilfunkantennen an der Beatenbergstrasse geben nicht auf. Wie die Einsprachegruppe um Walter Seiler und Peter Hafner am Montag mitteilte, hat sie gegen den Entscheid des Regierungsstatthalteramtes eine Beschwerde bei der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion eingereicht.

Im Juli hatte das Statthalteramt eine Einsprache gegen die Pläne der Swisscom abgelehnt. Gemäss Walter Seiler erwarte man, dass das Bewilligungsverfahren «so lange sistiert wird, bis die nötigen Rechtsgrundlagen und Sicherheitssysteme vorhanden sind und die fehlenden messtechnischen Vollzugshilfen vorliegen, damit die Mobilfunkstrahlung zuverlässig gemessen und kontrolliert werden kann». Erst dann liessen sich die gesundheitlichen Gefahren «einigermassen abschätzen».

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