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Der Bildband über Cäsar Adolf Schmalz ist da

Am Freitag wurde in der Kirche Heimberg der Kunstband über den Künstler Cäsar Adolf Schmalz vorgestellt. An der Vernissage konnten die Autoren den beiden Enkelinnen des Künstlers zwei Exemplare übergeben.

Moderator und Autoren: (v. l.) Hansueli von Allmen mit Erich Marti und Beat Straubhaar anlässlich der Buchvernissage.
Moderator und Autoren: (v. l.) Hansueli von Allmen mit Erich Marti und Beat Straubhaar anlässlich der Buchvernissage.
Irina Eftimie

Rund zweieinhalb Jahre haben Erich Marti und Beat Straubhaar an einem Kunstband über den Zeichner, Heraldiker, Maler, Töpfer und Keramiker Cäsar Adolf Schmalz gearbeitet. Seit Freitag ist nun das Resultat dieses Projekts in Buchhandlungen erhältlich. An der von Hansueli von Allmen moderierten Vernissage in der Kirche Heimberg wurden die allerersten Exemplare des Buches an die zwei Enkelinnen des Künstlers übergeben, und das ­Duett Marianne Weinkarte und Andrea Gäumann-Weingart jodelte Lieder von Oskar Friedrich Schmalz, dem berühmten Bruder von Cäsar Adolf.

Für Erich Marti begann die Reise zum Buch bereits am 25. Oktober 1964, als er beim Primarschulhaus für ein Vorstellungsgespräch in Empfang genommen wurde und zum ersten Mal das Mosaik von Cäsar Adolf Schmalz sah. «Wenn ich damals hier nicht Sekundarlehrer geworden wäre, hätte ich den Künstler Cäsar Adolf Schmalz nie kennen gelernt», sagt er. Immer wieder sei er den Kunstwerken von Schmalz begegnet und habe auch einige vor der Zerstörung retten können.

Als Erich Marti dann mit Beat Straubhaar an einer Dokumentation zum 75-Jahr-Jubiläum der Kirche Heimberg arbeitete, kamen die beiden auch auf Cäsar Adolf Schmalz zu sprechen und entschieden, dass sie ein Buch zum 50. Todestag von Cäsar Adolf Schmalz herausgeben wollten. Die beiden machten sich in der Folge in der ganzen Schweiz auf die Suche nach seinen Plastiken, Gemälden und Keramiken, schossen Fotos und informierten sich über das Leben des Künstlers.

Schmalz’ Familie war begeistert von der Idee und half mit, wo es ging. Im Vorwort des Kunstbandes beschreibt Ursula Marville-Vogt, wie sie ihren Grossvater in Erinnerung hat: «Was ich an ihm bewunderte, waren seine schönen Hände mit dem filigranen Ehering, dieser so zart und fein geworden vom vielen Töpfern, Werken und Wässern, ebenso beeindruckend für mich als Kind sein dichtes grauweisses Haar, seine Cordhose, sein dicker Wollpullover, die Taschenuhr und die wunderbar hohen Fischerstiefel.»

Die Arbeit geht weiter

Trotz der Fertigstellung des Buches wird die Arbeit am Projekt Schmalz weitergehen. «Wir haben seither noch so einiges gefunden, und wir sind nach wie vor auf der Suche», sagt Marti.

Auch Lilian Raselli, Museumsleiterin im Schloss Thun, wird schon lange von Cäsar Adolf Schmalz begleitet und hat aus diesem Grund den Klappentext geschrieben: «Ich habe schon seit Jahren eine seiner Figurengruppen auf meinem Pult stehen», sagt sie. Ausserdem habe sie kürzlich in einem Nachlass weitere Fi­gurengruppen und kleine Keramikvögel gefunden. Heimberg darf sich also auf mehr Schmalz freuen.

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