Das zehnte Stück aus eigener Feder

Wimmis

Kurt Hofmann hat für das Jägerchörli Niedersimmental mittlerweile zehn Theater geschrieben. Das neuste heisst «Ds Fluehhüttli» und handelt von einem Generationenkonflikt.

Szene aus dem Stück «Ds Fluehhüttli»: Die Handlung wird öfters durch Liederbeiträge aufgelockert.

Szene aus dem Stück «Ds Fluehhüttli»: Die Handlung wird öfters durch Liederbeiträge aufgelockert.

(Bild: Hans Kopp)

«Wie wertvoll kann es sein, ein glückliches Familienleben an einem idyllischen Ort zu führen – Harmonie pur! Doch der Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter verändert eine Familienatmosphäre.» Dies die einleitenden Gedanken von Kurt Hofmann zum Theaterstück «Ds Fluehhüttli».

Es ist bereits das zehnte Stück aus der Feder des Wimmiser Theaterautors. Alle zwei Jahre tritt das Jägerchörli Niedersimmental mit einem Theater von Hofmann, der dort den zweiten Tenor belegt, vor das Publikum. So in der Aula des Chrümig-Schulhauses auch ab Donnerstag ­wieder.

Wort und Melodie im Wechsel

Zum Inhalt der heiteren Familiengeschichte in drei Akten, welche in der Gegenwart spielt: Vor dem schönen Hüttli dieser Familie kreuzen sich die Wege anderer Menschen wie Älpler, Schafhalter und Jäger bei interessantem Erfahrungsaustausch. Für Gemütlichkeit und viel Gesang ist gesorgt, wie auch für amüsante Höhepunkte.

Dafür sorgen unter anderen das Original Türi, ein älterer Jäger und Schlitzohr (Heinz Portner). Den vierzehn Darstellerinnen und Darstellern sind die Rollen von den Regisseuren Heinz Portner und Kurt Hofmann, die selber auch auftreten, auf den Leib geschrieben worden. Davon konnte sich diese Zeitung, die an der Hauptprobe dabei war, überzeugen.

Ein Jägerchörli würde seinem Namen nicht gerecht, käme in seinem Theaterstück nicht auch die Jagd aufs Tapet. Diesmal wird das Reizthema «Wolf» angeschnitten. Das Tier spielt übrigens auch eine Rolle im Zusammenhang mit dem drohenden Verkauf des Fluehhüttli. Wie in den Theatern des Chörli üblich, werden in die Handlung öfters Liederbeiträge eingefügt, eine geglückte Kombination von Wort und Melodie.

Um dem Fluehhüttli eine schöne Aussicht zu verleihen, hat der Autor Kurt Hofmann wiederum ein neues Bühnenbild mit dem Niesen gemalt.

Uraufführung eines Jutzes

Im vorgängigen Konzert des Jägerchörli unter der Leitung von Sophie Hofmann und Hansueli Tschiemer ist eine Uraufführung zu hören: Der «Seehore-Jutz», komponiert von Chormitglied Hans Peter Berger.

Weitere Informationen gibts hier.

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