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«Das Projekt wunderbar umgesetzt»

Das Chiene-Huus, das neue Seminarzentrum, wurde am Donnerstag der Führung und dem Personal des Kientalerhofs übergeben. Am Sonntag werden die ersten Gäste erwartet.

Auch bei Nebel und Nieselregen so wie am Übergabetag integriert sich das neue Chiene-Huus (vorne) zusammen mit dem Kientalerhof sehr gut in die Landschaft des Tales.
Auch bei Nebel und Nieselregen so wie am Übergabetag integriert sich das neue Chiene-Huus (vorne) zusammen mit dem Kientalerhof sehr gut in die Landschaft des Tales.
Herbert Kobi

Ein bisschen mehr als 14 Monate dauerte es vom ersten Spatenstich bis zur Inbetriebnahme des neuen Hotelkomplexes, des so­genannten Chiene-Huus, neben dem Kientalerhof. Mario Binetti, der Leiter des Hotel- und Se­minarzentrums, ist hocherfreut über den termingerechten Neubau. Bei einem kleinen Fest am Donnerstag feierten alle Beteiligten die Beendigung der Arbeiten und die Übergabe des Chiene-Huus an die Hotelleitung und das Personal.

Unterlagen versteckt

In seiner Ansprache würdigte Binetti die Einhaltung der gesetzten Ziele und vor allem die Qualität, welche den neuen Hotelkomplex so einzigartig mache. «Das Haus ist 300 Jahre wert, und für diese Zeit haben wir beim Bau verschiedene heutige Unterlagen versteckt, damit auch spätere Generationen staunen können.» Er werde dies natürlich nicht erleben, für ihn stehe seine Nachfolge aber vorerst nicht in den Sternen, da er mit Nicole Keller eine würdige Vertreterin habe. Bereits der 1897 erbaute Kientalerhof habe wichtige Perioden erlebt, was man auch vom neuen Gebäude erwarte.

Ein Lob ging auch an die involvierten Architekten Hans Beutler und Thomas Röthlisberger von der BBR Architekten AG in Thun. «Sie verstanden es, dass das Haus ins Tal passt. Es wurde Holz und Stein gebraucht, und mit der Lärchenfassade wirkt das Erscheinungsbild modern.» Spasseshalber meinte Binetti, dass das grausige Erscheinungsbild des alten Kientalerhofs dem Neubau angepasst werden müsste.

«Trotz anfänglicher Kämpfe»

Gemeindepräsident Willy Matti, selbst aus der Holzbranche, würdigte die Arbeiten der einheimischen Unternehmer und freute sich über die verwendeten Ma­terialien. «Trotz anfänglicher Kämpfe um Pläne und Zonen wurde das Projekt wunderbar umgesetzt.»

Bei einem Rundgang zeigt sich die Leichtigkeit der Bauweise. Helles Föhrenholz, Lehmwände und eine organische, dezente Einrichtung mit Naturmateria­lien bieten dem Gast Geborgenheit und Wohlbefinden. Die erste Testphase findet bereits ab Sonntag statt: «Dann werden alle Betten während einer zweiwöchigen Retraite besetzt sein. Und am ­Natural Sound Open Air gibt es neben der Aussenbühne auch im neuen Gebäude eine Möglichkeit, Konzerte zu hören», gab Binetti bekannt.Anlässe:Pfingstmontag, 21. Mai, ab 10 Uhr: Einweihungsfest mit Musik, Tanz und Vorträgen. Freitag, 6. Juli, bis Sonntag, 8. Juli: 16. Natural Sound Open Air Kiental.

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