Das Monopoly Berner Oberland ist da

Thun

Von Oberländern für Oberländer: Gestern Abend wurde in Thun das erste Monopoly-Spiel für das Berner Oberland vorgestellt.

Sie lancierten das Oberländer Monopoly: Daniel Herzog (l.), von der Liechtensteiner Spielagentur Unique Gaming Partners AG, und Bernhard Schaufelberger vom Warenhaus Schaufelberger.

Sie lancierten das Oberländer Monopoly: Daniel Herzog (l.), von der Liechtensteiner Spielagentur Unique Gaming Partners AG, und Bernhard Schaufelberger vom Warenhaus Schaufelberger.

(Bild: Patric Spahni)

Wer kennt es nicht, das vermutlich berühmteste Brettspiel der Welt? Die Rede ist vom Monopoly. Jetzt ist das Gesellschaftsspiel neu in einer Edition Berner Oberland erschienen. Gestern Abend wurde der Spieleklassiker fürs Oberland im Warenhaus Schaufelberger in Thun vorgestellt. «Wir freuen uns sehr, ist es uns gelungen, eine Berner Oberländer Edition zu realisieren», hielt Daniel Herzog fest. Herzog ist Mitglied der Geschäftsleitung der Liechtensteiner Spielagentur Unique Gaming Partners AG, welche die Oberländer Monopoly-Edition entwickelt hat.

«Die Erstauflage ist in Zusammenarbeit mit der Oberländer Bevölkerungentstanden.»Daniel Herzog?Mitglied der Geschäftsleitung der Liechtensteiner Spielagentur Unique Gaming Partners AG

Entstanden ist ein Spielbrett, dessen Felder alle im Berner Oberland zu finden sind. Das teuerste Pflaster für den Bau von Häusern und Hotels ist logischerweise nicht der Zürcher Paradeplatz, sondern – wie sollte es anders sein – das Jungfraujoch. Ein Ort also, auf dem vermutlich nur auf dem Spielbrett mit Hotel- und Häuserbau spekuliert werden kann.

«Mit der Bevölkerung»

«Die Erstauflage ist in Zusammenarbeit mit der Oberländer Bevölkerung entstanden», erläuterte Daniel Herzog. So hatte die Spielagentur Anfang Jahr im Oberland eine Umfrage gestartet, um am Entwicklungsprozess aktiv teilzunehmen. «Gegen 300 Eingaben sind eingegangen», sagte Herzog. Diese wurden von einem fünfköpfigen Gremium geprüft und einige davon letztlich auch umgesetzt. So können Spieler zum Beispiel in Zweisimmen, Lauterbrunnen, Spiez oder Wengen ihre Immobilien aufbauen, um entsprechende Zinsen einzuholen, oder auf dem Feld der Zeitung «Berner Oberländer» ihr Glück versuchen.

«Für uns istdas Spiel einenachhaltige Sache.»Simon Sutter?Kommunikationsverantwortlicher der AEK Bank 1826 Thun

Wenn es um Geld geht, darf natürlich auch eine ortsansässige Bank nicht fehlen. «Für uns ist das Spiel eine nachhaltige Sache», meinte Simon Sutter, Kommunikationsverantwortlicher der AEK Bank 1826 Thun, an der Präsentation. Die Bank hat zwar das Spielgeld nicht selber gedruckt, sich aber im Rahmen eines Sponsoring für das Mitmachen entschieden.

Dies gilt auch für die Stockhornbahn und andere Oberländer Destinationen. «Ich bin ein leidenschaftlicher Monopoly-Spieler, deshalb wollten wir unbedingt dabei sein», sagte Michael Künzi, Marketingverantwortlicher der Stockhornbahn, gegenüber dieser Zeitung. Und weiter: «Es ist einfach eine Herzensangelegenheit, dabei zu sein.»

«Ich bin einleidenschaftlicher Monopoly-Spieler, deshalb wollten wir unbedingt dabei sein.»Michael Künzi?Marketingverantwortlicher der Stockhornbahn

Auflage: 2000 Spiele

Total 2000 Spiele hat die Entwicklerfirma aus Liechtenstein für die erste Auflage produziert. Dies mit dem Ziel, Gesellschaftsspielen auch eine gewisse Regionalität zu verleihen. «Dies geschieht ja auch bei Lebensmitteln», sagte Daniel Herzog. So hat die Spielagentur bereits 15 auf eine Region zugeschnittene Monopoly-Spiele herausgebracht.

Das Oberländer Monopoly wird vorerst exklusiv im Warenhaus Schaufelberger erhältlich sein und später in weiteren Spielwarengeschäften im Oberland für 69 Franken verkauft. Das klassische Monopoly wurde übrigens 1935 in den USA von einem arbeitslosen Heizungsmonteur erfunden. Die Erstausgabe kam 1939 in die Schweiz.

Berner Oberländer

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