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Das Fürtbächli wird verlegt und renaturiert

Das letzte Projekt nach dem Unwetter vom Oktober 2011 wird umgesetzt. Dabei wird das Fürtbächli verlegt und renaturiert.

Beim Unwetter im Oktober 2011 wurde in Kandergrund eine grosse Fläche Kulturland überschwemmt.
Beim Unwetter im Oktober 2011 wurde in Kandergrund eine grosse Fläche Kulturland überschwemmt.
Samuel Ryter

Nachdem der Regierungsrat den Kantonsbeitrag für das Renaturierungsprojekt Fürtbächli bewilligte, kann der Baustart zur ersten Etappe erfolgen. Das teilt die Schwellenkorporation Kandergrund mit.

Beim Unwetter vom Oktober 2011 wurde eine grosse Fläche Kulturland im Gebiet des Res­taurants Felsenburg überschwemmt. Im Auftrag der Schwellenkorporation Kandergrund entwickelte die Flussbau AG ein Revitalisierungsprojekt und wurde bei der Ausarbeitung des Projekts und der Koordination mit den Grundeigentümern durch Hansueli Rauber und den Regierungsstatthalter Christian Rubin unterstützt.

Zwei grosse Biotope

Nun wird das Fürtbächli, das Gewässer, welches quer durch die Kulturlandfläche fliesst und mehrere Grundstücke trennt, an die Wald- und Grundstücksgrenzen verlegt. Das neue Gerinne wird natürlich gestaltet, zudem werden zwei grosse Biotope erstellt und grosszügige Flächen für Kleinlebewesen freigehalten.

Durch die Renaturierung geht zwar etwas Land verloren, doch die Grundeigentümer profitieren insofern vom Projekt, als der Boden des verbleibenden Kulturlands verbessert wird.

Das Projekt wird durch den Renaturierungsfonds des Fischereiinspektorats, die Ökofonds der LWK, LWA und der BKW sowie Pro Natura grosszügig finanziell unterstützt. Dadurch können die Schwellenkorporationen und die Gemeinden der Region den Kies, welcher aus ihren Gewässern entnommen werden muss, gratis deponieren.

mtd

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