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«Das Bahnsystem ist in die Jahre gekommen»

Die Schilthornbahn lädt zur Medienkonferenz ein und hüllt sich in Schweigen. Geplant ist offenbar ein Bahnprojekt der Superlative.

Seit über 50 Jahren fährt die Schilthorn-Luftseilbahn zum Piz Gloria. Das Jubiläum sei ein Zeichen dafür, dass das Bahnsystem in die Jahre gekommen ist.
Seit über 50 Jahren fährt die Schilthorn-Luftseilbahn zum Piz Gloria. Das Jubiläum sei ein Zeichen dafür, dass das Bahnsystem in die Jahre gekommen ist.

Da sei etwas im Tun bei der Schilthornbahn, bekommt man dieser Tage in Lauterbrunnen zu hören. Doch was? Aus gut unterrichteten Kreisen heisst es, die Reisedauer auf das Schilthorn soll kürzer werden, mit einer Direktverbindung nach Mürren.

Weiter sollen Dutzende oder gar über 100 Millionen Franken investiert werden. Auf Anfrage verweist Schilthornbahn-Direktor Christoph Egger auf die Medienkonferenz von kommendem Freitag. Auf der entsprechenden Einladung gibt man sich geheimnisvoll: Im Jahr 2017 sei das 50-Jahr-Jubiläum der Schilthornbahn (Erschliessung Schilthorn–Piz Gloria mit Luftseilbahn) gefeiert worden heisst es da.

Bereits zwei Jahre zuvor jährte sich die Erschliessung von Gimmelwald, Mürren und Birg mit der Luftseilbahn zum 50. Mal. «Diese Jubiläen sind ein Zeichen, dass auch das Bahnsystem und wichtige Infrastrukturen zwischenzeitlich in die Jahre gekommen sind.»

Parallel dazu habe sich in den letzten Jahren die Nachfrage, vor allem in den Sommermonaten, stark erhöht. «Die Kapazitätsreserven der Luftseilbahn sind ausgereizt und der Beförderungskomfort nicht mehr zu jeder Zeit dem Fahrpreis entsprechend Premium.»

Man darf also gespannt sein, was präsentiert wird. Erst Ende August konnte das Unternehmen den hundertmillionsten Gast empfangen.

fl

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