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Curling-Grümpelersind dieses Jahr rar

Sölis Curling­grümpelturnier lebt auch im 32. Jahr. Allerdings ist es heuer ziemlich geschrumpft: Nur 8 Teams kämpfen um die Podestplätze.

Sie regeln oft bei Baustellen und Grossevents den Bödeli-Verkehr: (v.l.) Thomas Borter, Marc Blatter, Alfred Glaus undDaniel Turtschi vom Verkehrsclub Bödeli.
Sie regeln oft bei Baustellen und Grossevents den Bödeli-Verkehr: (v.l.) Thomas Borter, Marc Blatter, Alfred Glaus undDaniel Turtschi vom Verkehrsclub Bödeli.
Anne-Marie Günter
Die Gossweiler-Family aus Meiringen: (v.l.) Ramon, Nina, Marianne und Walter Gossweiler schoben und wischten die Steine gekonnt.
Die Gossweiler-Family aus Meiringen: (v.l.) Ramon, Nina, Marianne und Walter Gossweiler schoben und wischten die Steine gekonnt.
Anne-Marie Günter
Marco Ringgenberg, Lars Nägeli, Aaron Lerch und Simon Ringgenberg (vorne, v.l.) und Anita Hess, Andy Waser, Karin Grossenbacher und Eva Ritter (hinten, v.l.) mit Hans Peter Seiler.
Marco Ringgenberg, Lars Nägeli, Aaron Lerch und Simon Ringgenberg (vorne, v.l.) und Anita Hess, Andy Waser, Karin Grossenbacher und Eva Ritter (hinten, v.l.) mit Hans Peter Seiler.
Anne-Marie Günter
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Curling ist ein olympischer Sport. Einen Stein und einen Besen in die Hand zu nehmen, genügt nicht. Ausser vielleicht, wenn man an Sölis Grümpel­turnier teilnimmt, Spass hat und einen guten Skip wie Andy Waser, den Betriebsleiter des Eissportzentrums Bödeli. Eher enttäuschend ist dieses Jahr die Anzahl der Teilnehmenden: Nur 8 Teams sind am Start. Zum Vergleich: Beim 20-Jahr-Jubiläum waren es 106 Teams. In den 90erJahren nahmen jeweils um die 120 Teams teil, und 2011 waren es immerhin noch 54 Mannschaften. «Mir war wichtig, dass alle, die sich angemeldet haben, auch spielen können», sagt Organisator Hans-Peter Seiler. Und so spielen seit Mittwoch 32 Curler jeweils abends zwei Stunden, sichtlich mit Engagement und Spass. Heute ist der Final.

Benützung auf einem stabilen Niveau

Die Verkleidung, früher ein ­Markenzeichen des Turniers, ist marginal, immerhin gabs ein Edelweisshemden-Team. Als Hans-Peter Seiler 1987 das Turnier gründete, war die Eissporthalle in Matten noch zweiseitig offen. 1995 investierten Gemeinden und der Tourismus mithilfe von Kanton und Bund in einen Curlinganbau an die Halle. Wie ist heute die Nachfrage nach den vier Rinks? «Nach dem Curlingboom in den späten 90er-Jahren, als die Schweizer Teams top ­waren und Curling olympisch wurde, hat sich die Benützung der Rinks in Matten auf einem stabilen Niveau eingependelt», sagt Andy Waser. Touristen gibt es kaum auf dem Curlingeis. «Es braucht doch ein gewisses ­Können», weiss der Eismeister.

Eisstockschiessen beim Ice Magic ist da einfacher. Dafür gab es seit dem Eröffnungsturnier Anfang Oktober 2017 in Matten fast jedes Wochenende ein Training oder ein Turnier. «Anfang März konnten wir zwei Schweizer Meisterschaften durchführen, die der Juniorinnen und ­Junioren C und die Mixed­meisterschaft», sagt Waser.

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