Brahms in allen Variationen

Gstaad

Einmal mehr haben Alex Wäber und sein hochkarätiges Team keine Mühe gescheut, um klassische Musik für Kinder am Menuhin Festival fühl- und erlebbar zu machen.

Rund 70 Kinder und Jugendliche begeisterten im Gstaader Festivalzelt mit ihren Kreationen zum Leben und zum Werk von Johannes Brahms.<p class='credit'>(Bild: Ursina Humm)</p>

Rund 70 Kinder und Jugendliche begeisterten im Gstaader Festivalzelt mit ihren Kreationen zum Leben und zum Werk von Johannes Brahms.

(Bild: Ursina Humm)

Der erste Szenenapplaus donnerte bereits bei der Begrüssung zur diesjährigen Tanz- und Musikperformance im Rahmen des Kinder- und Familienkonzertes Discovery des Menuhin Festival Gstaad los.

Dann nämlich, als da tönte, wie wichtig es sei, Kinder erleben zu lassen, dass Livekonzerte um einiges intensiver und dadurch auch emotionsgeladener seien, als wenn man sich das Gewünschte via Youtube reinziehe. Das kann man als Elternteil doch gleich ganz dick unterschreiben!

Drei Schulklassen aus den Kantonen Bern und Waadt haben sich dieses Votum schwer zu Herzen genommen und sich seit Februar dieses Jahres unter der professionellen Betreuung durch Projektleiter Alex Wäber und sein Team in allen Variationen mit Johannes Brahms und seiner Musik befasst.

Dabei standen die Hauptelemente Tanz, Body-Percussion und Klangimprovisation im Vordergrund. Die Kinder lernten, sich zu Brahms’ Musik zu bewegen, Stimmungen und rhythmische Elemente einzufangen und eigene Bilder zu kreieren.

Intime, stille Momente

Das Resultat, welches am Samstag im Festivalzelt zu hören und zu sehen war, zeigte, dass das anfangs erwähnte Anliegen vollumfänglich umgesetzt werden konnte. Mit Trommeln, Schirmen und vollem Körpereinsatz haben rund 70 Kinder und Jugendlichen die verschiedensten Facetten des grossen Meisters in berührenden Szenen festgehalten. Gerade die intimen, stillen Momente vermochten grosse Spannung zu erzeugen. Respekt!

Nicht zu vergessen sei die Pianistin Tiffany Butt, die inmitten der Kinder virtuos die Tasten tanzen liess – nach Brahms’ Pfeife, natürlich.

Berner Oberländer

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