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BMH präsentiert positives Jahresergebnis

Hanspeter Wenger, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg AG (BMH), blickte an der Generalversammlung auf ein bewegtes Geschäftsjahr 2016 zurück. Er präsentierte ein positives Rechnungsergebnis.

Die Bergbahnen Meiringen-Hasliberg AG präsentierte mit einem Jahresergebnis von 1,5 Millionen Franken ein positives Rechnungsergebnis.
Die Bergbahnen Meiringen-Hasliberg AG präsentierte mit einem Jahresergebnis von 1,5 Millionen Franken ein positives Rechnungsergebnis.
zvg

«Der Winter hat erst im Januar 2016 bei uns Einzug gehalten, steigerte sich in einen sehr guten Februar, und mit einem durchschnittlichen März konnte die Skisaison einigermassen zufriedenstellend abgeschlossen werden», fasste Hanspeter Wenger die Verhältnisse von Anfang 2016 zusammen.

Das Sommergeschäft der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg AG brachte umsatzstarke Monate und mit 22 Prozent am Verkehrsertrag ein leicht besseres Ergebnis als das Vorjahr.

Mit dem frühen Wintereinbruch im vergangenen November waren die Hoffnungen auf ein tolles Dezembergeschäft gross. Die lang anhaltende Föhnphase und der trockene und viel zu warme Dezember zerschlugen diese Erwartungen. Die Bahnen mussten auf Sommerbetrieb umschalten und Wanderer befördern.

Nur dank den Beschneiungsanlagen konnte der Skibetrieb Mägisalp-Planplatte-Tschuggi durchgehend aufrechterhalten bleiben.

Synergien in der Gastronomie

«In der Erfolgsrechnung reduzierte sich der Verkehrsertrag brutto infolge der tieferen Winterfrequenzen um 2,4 Prozent auf 11,3 Millionen Franken», erklärte Finanzchef Christian von Bergen. Das Jahresergebnis liegt mit 1,5 Millionen Franken rund 800'000 Franken unter dem Vorjahr.

Dank einem höheren Umlauf- und Anlagevermögen stieg die Bilanzsumme auf über 36 Millionen Franken. Das Eigenkapital stieg um 1,5 auf über 20 Millionen Franken. Beim Nebenertrag steuerten die Gastronomiebetriebe einen erheblichen Beitrag zum Gesamtergebnis bei.

«Seit dem 1. Mai werden das Hotel und die Restaurants direkt von den Bergbahnen verwaltet und von Hüttenwarten geführt», gab VR-Präsident Wenger bekannt. Er verspricht sich mit dieser Massnahme mehr Synergien und einen flexiblen Personaleinsatz.

Die Pisten des Skirennzentrums seien vom 19. November 2016 bis zum 17. April 2017 an 123 Betriebstagen für den Rennsport genutzt worden, wie dessen Leiter Reto Schläppi berichtete. Dies entspricht einer Auslastung von circa 90 Prozent. 23 nationale und 9 internationale Teams nutzten die Trainingsmöglichkeiten. Dazu wurden 41 Rennen mit über 4000 Athletinnen und Athleten abgehalten.

Spitzenreiter war das FIS World Criterium Masters mit 400 Teilnehmenden aus 29 Nationen, die etwa 3000 Logiernächte generierten. Grossen Anklang im Sommer fanden die Famigros-Lagerfeuernacht mit 100 Familien in der Bidmi, das Zwergenfest oder der Chästeilet auf Mägis.

Hoffen auf «Superabo»

Die vier grossen Berner Skigebiete – Jungfrau-Skiregion, Adelboden-Lenk, Gstaad und Meiringen-Hasliberg – lancieren ein gemeinsames Saisonabo für 666 Franken, sie wollen mehr Gäste aus den Ballungszentren ins Oberland holen (wir berichteten). Die Bergbahnen Meiringen-Hasliberg versprechen sich laut Hanspeter Wenger einiges von der Vorverkaufsaktion.

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