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Unspunnenfest: Betonelemente sichern die Strasse

Am Samstag wird das Schweizerische Trachten- und Alphirtenfest Unspunnen offiziell eröffnet. Nicht im Mittelpunkt wird Philipp Mischler stehen. Der Sicherheitschef im OK ziehtim Hintergrund die Fäden.

Unspunnenfest-Sicherheitschef Philipp Mischler beim offiziellen Werbeturm am Höheweg in Interlaken.
Unspunnenfest-Sicherheitschef Philipp Mischler beim offiziellen Werbeturm am Höheweg in Interlaken.
Hans Urfer

Patrouillierende Polizisten, teilweise oder ganz gesperrte Strassen und sicherheitstechnische Hinweise: All dies gehört zu Unspunnen 2017 dazu wie Schwingen, Alphornblasen und all die anderen traditionellen Bräuche. Dass sich die Besucherinnen und Besucher sicher fühlen können, ist Philipp Mischler, OK-Mitglied und Leiter des Sicherheitsbereiches, ein grosses Anliegen.

«Ab Freitag, 1. September, mittags ist auf dem Höheweg der Abschnitt Hotel Du Nord bis Strandbadstrasse bis und mit Sonntag, 3. September, gesperrt. Ab dem Start der Sperrung werden dort Betonelemente in die Strasse gestellt», erklärt Mischler die Sicherung eines Teils der Flaniermeile während des Festes.

Umzug abgesichert

Er weist ferner darauf hin, dass während der Sperrung für den sonntäglichen Festumzug beim Hotel Carlton-Europe und beim Startpunkt des Umzugs (Kreisel Migros) ebenfalls Sperren in der Form von Betonelementen gesetzt werden.

«Zudem wird die Kantonspolizei in den Zubringerstrassen des Umzugs mit total acht Fahrzeugen inklusive Polizisten präsent sein und so für eine Blockade sorgen», sagt Mischler. Mit diesen Massnahmen sei der gesamte Umzug abgesichert, gibt sich der Sicherheitschef und Versicherungsfachmann überzeugt.

Hauptrisiko Wetter

Was das Konzept für den Bereich Sicherheit angeht, sei dieses zwar schon drei Jahre alt, jedoch bis am Freitag laufend angepasst worden. «Darin haben wir sämtliche möglichen Risiken-und Gefahrenszenarien festgehalten und zu jedem möglichen Ereignis ein detail­liertes Vorgehen definiert», sagt Mischler. Bezüglich Wetter, das Mischler als einen der Hauptrisikopunkte bezeichnet, erhält der Sicherheitschef beispielsweise jeden Morgen ein Wetterbulletin. Anschliessend verfolgen die Meteorologen während 24 Stunden die Entwicklung.

«Kommen die Experten zum Schluss, dass sich beispielsweise ein grosses Unwetter ankündet oder sonst eine Gefahr im Anzug ist, erhalte ich sofort eine Info», sagt Mischler. Werde beispielsweise Sturmwarnung mit höchster Stufe herausgegeben, komme die Gruppe Subito zusammen und entscheide, ob das Fest unterbrochen, abgesagt oder weitergeführt wird.

Hinweise für Besucher

Nicht nur in Bezug auf die Festdurchführung, sondern auch für die Festbesucher spielt Sicherheit eine bedeutende Rolle. Weder auf der Website des Festes, zumindest bis zum gestrigen Tag, noch im Festführer selber werden den Besuchern Sicherheitstipps gegeben. «Ob dies so in Ordnung ist, kann diskutiert werden», sagt Mischler, weist aber im gleichen Atemzug darauf hin, dass vor Ort mit Plakaten, die vor Dieben warnen und Verhaltenstipps geben, sowie mit Hinweisschildern dem Thema Sicherheit für Besucher Rechnung getragen wird.

Komme dazu, dass bei kostenpflichtigen Veranstaltungen punktuelle Gepäckkontrollen vor dem Einlass durchgeführt würden, sagt Mischler. Für ein verstärktes Sicherheitsgefühl solle bei den Festbesuchern sorgen, dass bewusst auf sichtbare, also uniformierte Polizeipräsenz gesetzt werde, sagt Mischler – ohne auf die genaue Anzahl der am Fest im Einsatz stehenden Kapo-Mitarbeiter einzugehen.

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