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Bahnverkehr zum Jungfraujoch unterbrochen

Die Orkanböen, die seit der Nacht auf Dienstag über die Schweiz ziehen, haben erste Auswirkungen.

Die Züge aufs Jungfraujoch fahren wetterbedingt nicht mehr. Foto: Archiv/Esther Michel
Die Züge aufs Jungfraujoch fahren wetterbedingt nicht mehr. Foto: Archiv/Esther Michel

Starke Winde in den höheren Lagen erforderten gestern den Betriebsunterbruch zahlreicher Oberländer Bergbahnen. So waren die Kleine Scheidegg und demnach auch das Jungfraujoch nicht erreichbar. Die Wengernalpbahn (WAB) fuhr ab Grindelwald-Grund bis zur Brandegg und auf Lauterbrunner Seite bis zur Station Wengernalp. Im Skigebiet Jungfrau waren sämtliche Anlagen am Männlichen, Tschuggen und Lauberhorn geschlossen; Bumps und Innerwengen liefen hingegen den ganzen Tag. Schon ab Dienstagmorgen blieb an der First die Sesselbahn zum Oberjoch geschlossen, später alle dortigen Bahnen.

Die Schilthornbahn stand oberhalb Mürren still, wie auch die Sesselbahn Schiltgrat. Geschlossen war auch die Gruppenumlaufbahn Beatenberg-Niederhorn.

In Meiringen-Hasliberg standen die Anlagen oberhalb von Käserstatt und Mägisalp still.

Im Skigebiet Adelboden-Lenk waren am Morgen nur Metsch-Bühlberg geschlossen sowie am Betelberg die obere Sektion der Gondelbahn, der Hasler-Skilift und Leiterli. Ab Mittag musste mit Ausnahme von Lenk-Stoss, Betelberg und der ersten Sektion Wallegg der Betrieb für das ganze Gebiet eingestellt werden.

Nur vier Anlagen in Betrieb

Im Skigebiet Saanenland-Gstaad liefen 4 der 31 Anlagen, es waren dies Sannenmöser-Saanenwald, Rütti, Zückerli und Gsteig – bis zum Mittag auch Rinderberg.

Für den heutigen Tag wird ähnlich stürmisches Wetter erwartet. Über den Betrieb der einzelnen Bergbahnen informieren die jeweiligen Webseiten der Unternehmungen.

Nicht nur im Berner Oberland sind Bahnstrecken von Sturmwinden betroffen. So ist etwa der Bahnverkehr zwischen Weissbad und Wasserauen im Kanton Appenzell Innerrhoden unterbrochen.

(bpm/mb/sda)

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