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Aus dem Aargau kam tatkräftige Hilfe

Ein Bauer aus Habkern erhielt tatkräftige Hilfe aus dem Aargau: Der Verein Kolping unterstützte beim Wiederaufbau einer grossen Scheune, die abgebrannt war.

Die neue Scheune, bei deren Bau der Kolping-Verein mithalf.
Die neue Scheune, bei deren Bau der Kolping-Verein mithalf.
zvg

Nach dem letztjährigen Arbeitseinsatz im Sertigtal entschied sich der Gesellenverein Kolping Baden für einen Einsatz in Habkern. Eine Woche lang halfen dreizehn Senioren mit handwerklicher Erfahrung Ernst Zurbuchen, dem 2014 die Scheune abgebrannt war, beim Neubau. Mit diesem frühen Einsatz­termin werde es möglich, dass er das diesjährige Heu in die neue Scheune einbringen könne, teilte Kolping mit.

Unter der Bauleitung des Habker Zimmermanns Ueli Wyss arbeiteten auf der Baustelle die Aargauer zusammen mit den andern Handwerkern. Wyss stellte grosszügig den Vorarbeiter auf eigene Rechnung für diese Woche zur Verfügung.

In Zweierteams gearbeitet

Stimmung und Motivation waren trotz den Wetterkapriolen ausgezeichnet. Die Zusammenarbeit mit den Handwerkern vor Ort sei vorzüglich gewesen, und Unfälle und Krankheitsfälle habe es keine gegeben. In Zweierteams erstellte die Gruppe den Belüftungsraum für das Heu, verkleidete die Kabine des Heulüfters, richtete die Tränke für das Vieh ein, sicherte den Heuboden mit einem Geländer. Der Schreinermeister baute zwei Treppen, die zwei Elektriker waren zusammen mit dem Elektriker der Baustelle für die Beleuchtungseinrichtung besorgt. Und in der Zimmerei halfen zwei Teams einen halben Tag beim Zuschneiden von Bauelementen und konnten so für sie Neues von der Zimmermannsarbeit erleben.

Im Wert von 30'000 Franken

Die Bohlhütte des SAC Interlaken diente als Unterkunft. Der Vereinspräsident sorgte dort mit seiner Frau für reichhaltiges und schmackhaftes Essen. Kolping Baden, die katholische Kirchgemeinde Baden und die Schweizer Berghilfe beteiligten sich an den Kosten. Die «Bergversetzer»-Koordinationsstelle Arbeitseinsätze im Berggebiet in Brugg vermittelte und betreute den Einsatz.

Mit diesem Freiwilligeneinsatz können Baukosten eingespart und so die finanzielle Belastung reduziert werden. Der Bauleiter schätzt den Wert der Arbeit auf rund 30'000 Franken.

(pd/aka)

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