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Auch beim Strompreis wächst der Graben zwischen Stadt und Land

In Oberländer Gemeinden wird der teuerste Strom im Kanton vekauft – dafür ist der Strom hausgemacht und sauber. Dagegen verkaufen die «billigen» Gemeinden oft nur Dreckstrom aus dem Ausland weiter.

2016 vergrössern sich die Unterschiede bei den Strompreisen weiter. Der Kanton Bern steht im schweizweiten Vergleich schlecht da.
2016 vergrössern sich die Unterschiede bei den Strompreisen weiter. Der Kanton Bern steht im schweizweiten Vergleich schlecht da.
Keystone
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Die Ungleichheit zwischen den Stromkunden wächst: Im Kanton Bern kostet eine Kilowattstunde (kWh) Strom durchschnittlich 6,2 Rappen mehr als im Kanton Zürich. Auf ein Jahr hochgerechnet, macht das für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 4500 kWh einen Unterschied von rund 300 Franken aus.

Auch innerhalb der Kantonsgrenzen verschärft sich die Ungleichheit der Strompreise. Ein Blick auf die Übersichtskarte mit den neuen Tarifen zeigt: Auf der teuren Seite stehen die BKW-Kunden. Sie machen im Kanton Bern die klare Mehrheit aus – die BKW bedient 226 von 356 Gemeinden direkt mit Strom.

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