Asphaltiertes Vergnügen auf 900 Quadratmetern

Saanen

Bis zu den Sommerferien soll anstelle des bisherigen Pumpparks im Oeyetli ein neuer entstehen. Geplant sind 900 Quadratmeter asphaltiertes Vergnügen für verschiedene Rollsportgeräte.

<b>In die Jahre gekommen:</b> Der Pumppark im Oeyetliweg besteht noch aus Schotter.<p class='credit'>(Bild: Kerem S. Maurer)</p>

In die Jahre gekommen: Der Pumppark im Oeyetliweg besteht noch aus Schotter.

(Bild: Kerem S. Maurer)

Der Veloclub Saanen hat vor einigen Jahren am Oeyetliweg 30 in Saanen bereits einen ersten Pumppark gebaut. «Mit viel Enthusiasmus, aber leider etwas zu wenig professionellem Know-how», sagt Patrick Bauer, Leiter Produktmanager und Produktmanager Bike in der Destination Gstaad, bei dem die Fäden dieses Projekts zusammenlaufen.

«Wir vom Tourismus sind uns einig, dass der Rad- und Bikesport extrem wichtig ist in unserer Region», sagt er, der selber Mitglied im Veloclub Saanenland ist. Der damals mit einem Naturbelag gebaute Pumppark wurde mittlerweile durch Schnee und andere Witterungseinflüsse in Mitleidenschaft gezogen.

Keine Lärmbelästigung

Ausserdem hätten die Kurven und Radien nicht gestimmt. Diesen Umständen soll das neue Projekt Rechnung tragen. Neben der Destination Gstaad ist der Velo­club Saanenland als Baugesuchsteller und Think & Build Velosolutions GmbH als Projektverfasser involviert.

Laut Bauer rechnet man mit keinen Einsprachen und geht davon aus, dass Ende Mai mit dem Bau begonnen werden kann. Sofern alles nach Plan läuft, ist der neue Pumppark rechtzeitig auf die Sommerferien fertig.

Angst vor Lärmbelästigungen brauche niemand zu haben, ist Patrick Bauer überzeugt. Neben dem Pumppark gebe es noch ein Ferienheim, und erst dahinter stünden die ersten Wohnhäuser. Abgesehen davon sei man mit ­Velos und Bikes unterwegs.

Finanzierung gesichert

Selbst wenn es Leute gebe, die mit dem Skateboard auf den Pumppark gehen, so sei das typische Klacken der Skater, die auf dem Asphalt eher weichere Rollen verwenden, kaum so weit zu hören. Zudem würden die Skater auf dem Pumppark eher surfen oder pumpen und keine Tricks vollführen.

Da auf dem Pumppark die üblichen Spielplatzöffnungszeiten gelten, sei auch für die Einhaltung der Nachtruhe gesorgt. Der Pumppark soll eine Grösse von rund 900 Quadratmetern haben.

Und anders als bei jenem in Zweisimmen werde die ganze Fläche asphaltiert. Das bedeutet, dass man sich, wenn es nicht zu viele Leute drauf hat, seinen eigenen Weg über die Buckel, Senken und Kurven suchen kann. «Die eigene Linie kann kreuz und quer gesucht werden.» Zudem erhalte der Pumppark mit einem «Doppelgugelhopf» in der Mitte ein aktuell weltweit einzigartiges Element, freut sich Bauer.

Die Kosten für den Pumppark belaufen sich auf rund 186'000 Franken. «Was wir davon cash brauchen, haben wir», sagt er und bezeichnet die Finanzierung als gesichert.

Berner Oberländer

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