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Arnold Schild glanzvoll gewählt

Ein neuer Gemeindepräsident für Hasliberg: Arnold Schild setzt sich an der Gemeindeversammlung gegen die chancenlose Herausfordererin Evelyne Gehrig durch.

Der neue Gemeindepräsident Arnold Schild mit den neuen Gemeinderäten Pia Huber und Martin Müller (v.l.). Nicht an der Versammlung anwesend war der neue Gemeinderat Andreas Zenger.
Der neue Gemeindepräsident Arnold Schild mit den neuen Gemeinderäten Pia Huber und Martin Müller (v.l.). Nicht an der Versammlung anwesend war der neue Gemeinderat Andreas Zenger.
Christoph Buchs

Es war ein Grossaufmarsch im Hasliberg Congress. 224 Stimmberechtigte kamen, um ihr neues Gemeindeoberhaupt zu wählen. Zur Verfügung gestellt hatten sich der bisherige Gemeinderat Arnold Schild sowie seine Herausfordererin Evelyne Gehrig, die bisher noch kein politisches Amt bekleidet hat. Während Schild vor der Wahl darauf verzichtete, das Wort zu ergreifen, erläuterte Gehrig ihre Beweggründe in einem ausführlichen Vortrag und liess hierfür sogar Musik des Mundartsängers Gölä einspielen.

Die Hasliberger schienen dafür jedoch kein Musikgehör zu haben. In einem Votum sprach sich Gemeindebürger Hans von Allmen klar für Schild aus, unter anderem weil sich Gehrig in einem Presseinterview etwas gar selbstlobend dargestellt habe. «So etwas sind wir uns hier in Hasliberg nicht gewohnt.» Schild setzte sich in der geheimen Wahl überdeutlich mit 202 Stimmen durch. Auf Gehrig entfielen 21 Stimmen, ein Wahlzettel wurde leer eingeworfen.

Der 68-jährige Arnold Schild bedankte sich für das Vertrauen und versprach, sich im Auftrag der Bürger für Hasliberg einzusetzen. «Offenheit und Diskussionen sind mir wichtig», so Schild, der indirekt auch gleich ankündete, nur für eine Amtsperiode zur Verfügung zu stehen. «In vier Jahren sind wir wieder gleich weit, dann muss jemand anderes Verantwortung übernehmen.»

Ansprechpersonen erwünscht

Arnold Schild ist im fünfköpfigen Gemeinderat ab Anfang 2020 der einzige Bisherige: Gemeindepräsidentin Sandra Weber und Vizepräsidentin Therese Steudler stellten sich nach Ablauf der Legislatur für keine weitere Amtsperiode zur Verfügung; die Gemeinderäte Katharina Nägeli und Fritz Kuster traten nach jeweils sechs Jahren zurück. Für sie übernehmen Pia Huber, Martin Müller und Andreas Zenger, die still gewählt wurden. Der letzte vakante Sitz soll in einer ausserordentlichen Wahl im Januar besetzt werden.

Arnold Schild übernahm die Verabschiedungen der verdienten Gemeinderäte und lobte insbesondere Sandra Weber für ihren grossen Einsatz zu Gunsten von Hasliberg in den vergangenen vier Jahren als Präsidentin. Die Bürger erhoffen sich von der neuen Konstellation des Gemeinderats klare Ansprechpersonen für sämtliche Ressorts. Wie aus mehreren Voten herauszuhören war, brachte die Verkleinerung des Gemeinderates von sieben auf fünf Räte vor zwei Jahren auch Nachteile mit sich.

Budget genehmigt

Keinen Anlass zu Diskussionen gab das Budget 2019, das im allgemeinen Haushalt mit einer schwarzen Null und bei den Spezialfinanzierungen mit einem Defizit von knapp 146'000 Franken rechnet. Gemäss Finanzplan 2018-2023 ist auch weiterhin mit relativ ausgeglichenen Budgets zu rechnen. Im Weiteren beschloss die Versammlung die Aufhebung des inzwischen überflüssigen Gebührentarifs für die Ölfeuerungskontrollen aus dem Jahr 1982 und nahm von der anstehenden Sanierung der Alpbachbrücke Kenntnis.

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