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An der Schufelegg wurde die Sperre saniert

Der Lombach und seine seitlichen Zuflüsse hielten die Schwellenkorporation auch im vergangenen Jahr auf Trab.

Im Lombach-Oberlauf: Die Sperre an der Schufelegg aus dem Jahre 1913 wurde von der Schwellenkorporation ­Unterseen für annähernd 400 000 Franken saniert.
Im Lombach-Oberlauf: Die Sperre an der Schufelegg aus dem Jahre 1913 wurde von der Schwellenkorporation ­Unterseen für annähernd 400 000 Franken saniert.
pd

Die von Präsident Hans Peter Feuz geleitete Korporationsversammlung hiess die Abrechnung über die Sanierung der 1913 gebauten Sperre an der Schufelegg bei Hektometer (hm) 61,33 bis 61,75 (also rund 6,5 Kilometer von der Mündung des Lombachs in den Thunersee entfernt) gut. Die Bruttokosten beliefen sich auf rund 395'000 Franken. An diese zahlte der Kanton 130'000 Franken. Der «Schwelli» blieben Restkosten von 264'842 Franken.

Arbeiten nach der Schmelze

Bauingenieur Stefan Tschiemer (Mätzener & Wyss Bauingenieure AG, Interlaken) berichtete über den Bau von Sohlrampen anstelle von beschädigten Holzschwellen im Unterlauf des Lombachs (hm 20,5 und 24,10). An die Kosten von rund 200'000 Franken zahlt der Kanton Bern 33 Prozent, dazu kommt ein Beitrag aus dem ­Renaturierungsfonds, sodass der Schwellenkorporation Unterseen noch Restkosten von rund 27'000 Franken verbleiben.

«Die Sperre bei Hektometer 59,20 ist unterkolkt und muss saniert werden», orientierte Tschiemer weiter. Die Arbeiten ruhen zurzeit und werden nach der Schneeschmelze weitergeführt.

Gesperrte Strassen

Präsident Feuz berichtete über Hochwasser führende Lombach-Seitengräben, die zum Teil Strassen verschütteten. Zum Beispiel überführten am 23. Januar dieses Jahres der Leiti- und der Rohrgraben die Habkernstrasse. Auch die Beatenbergstrasse musste kurzfristig gesperrt werden. Der Wilde Chrache (hinter dem Bödelibad) beförderte viel Material zu Tal, das weggeführt werden musste.

Das Sturmtief Burglind und der Wintersturm Evi sorgten im Januar zudem für viel Fallholz, das entlang der Gewässer weggeräumt werden musste. «Unsere Schwellengruppe mit Schwellenmeister Marco Jaun und Rolf Hirschi leistete grosse Arbeit», rühmte Präsident Feuz.

Kassier Roger Salzmann präsentierte erfreuliche Zahlen. Die Jahresrechnung 2017 schliesst bei Einnahmen von rund 370'000 und übrigen Abschreibungen von 30'600 Franken ausgeglichen ab.

Das Eigenkapital beträgt weiterhin 1 Million Franken. Das Budget 2019 sieht einen Ertragsüberschuss von 122'760 Franken vor. Die Schwellentelle beträgt weiterhin 0,3 Promille des amtlichen Wertes für die Beitragsklasse I und 0,21 Promille für die Beitragsklasse II.

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