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Als Interlaken die heimliche Welthauptstadt war

Vor 50 Jahren wurde in Interlaken in Sachen Völker- und Weltrecht Pionierarbeit geleistet. Weltföderalisten legten einen Meilenstein für ein gemeinsames Ziel.

Hans Heimann
Der Vorstandstisch an der Eröffnung in der Aula Interlaken (v. l.): Oscar Jedzini, Präsident der deutschen Weltföderalisten, Ahmed E. H. Jaffer (Pakistan), Pastor Martin Niemöller, am Rednerpult Dr. Max Habicht, Vorsitzender des Organisationsausschusses, Regierungsrat Henri Huber, Kurt Borter, Gemeindepräsident von Interlaken, Botschafter R. K. Nehru (Indien), Philip Isely, Generalsekretär World Constitution & Government Association (USA).
Der Vorstandstisch an der Eröffnung in der Aula Interlaken (v. l.): Oscar Jedzini, Präsident der deutschen Weltföderalisten, Ahmed E. H. Jaffer (Pakistan), Pastor Martin Niemöller, am Rednerpult Dr. Max Habicht, Vorsitzender des Organisationsausschusses, Regierungsrat Henri Huber, Kurt Borter, Gemeindepräsident von Interlaken, Botschafter R. K. Nehru (Indien), Philip Isely, Generalsekretär World Constitution & Government Association (USA).
Keystone

«Die Interlaken-Konferenz gab Hoffnung auf eine bessere Welt», erinnert sich Daniel Schaubacher. Der heute 80-Jährige war als freier Mitarbeiter dabei, als sich Ende August 1968 eine Gruppe der Weltföderalisten zur World Constitutional Convention (Weltkonstituante) in Interlaken versammelte.

«Es war eine hoffnungsvolle Antwort auf akute Probleme der damaligen Zeit wie Krieg, Hunger, Klima und Armut», so Schaubacher. Das Ziel war, eine Methode zu finden, wie die nötige Anzahl von Regierungen und Völkern dazu gebracht werden könnte, sich an der Ausarbeitung einer Weltverfassung zu beteiligen, um den Krieg abzuschaffen.

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