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Abstimmung über neuen Werkhof erst 2020

Frutigens Bevölkerung soll erst 2020 über den geplanten Werkhof abstimmen. Eine Zonenplanänderung verschiebt den Termin nach hinten.

Am Kanderspitz, wo Kander (r.) und Engstlige zusammenfliessen, befinden sich die Abwasserreinigungsanlage (zuoberst im Spickel), das Schlachthaus (weisses frei stehendes Gebäude), das Entsorgungszentrum (mit grünem Dach) und direkt daran anschliessend der Werkhof der Gemeinde.
Am Kanderspitz, wo Kander (r.) und Engstlige zusammenfliessen, befinden sich die Abwasserreinigungsanlage (zuoberst im Spickel), das Schlachthaus (weisses frei stehendes Gebäude), das Entsorgungszentrum (mit grünem Dach) und direkt daran anschliessend der Werkhof der Gemeinde.
Bruno Petroni
Der Werkhof am Kanderspitz ist nicht mehr zeitgemäss.
Der Werkhof am Kanderspitz ist nicht mehr zeitgemäss.
Nik Sarbach
Auf dieser Wiese neben dem Schlachthaus (rechts im Bild) soll daher ein komplett neuer Werkhof entstehen.
Auf dieser Wiese neben dem Schlachthaus (rechts im Bild) soll daher ein komplett neuer Werkhof entstehen.
Nik Sarbach
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Die Stimmberechtigten der Gemeinde Frutigen werden nicht wie geplant, am 17. November über den neuen Werkhof der Gemeinde abstimmen, sondern erst im Frühling 2020. Grund für die Verschiebung ist eine Zonenplanänderung.

Das Terrain, auf dem der neue Gemeindewerkhof zu stehen kommen soll, muss noch umgezont werden, wie die Gemeinde in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Dies hat eine Änderung des Bauzonenplans und des Baureglements zur Folge.

An dem noch nicht konkret festgesetzten Termin im kommenden Frühjahr werden die Stimmberechtigten dann sowohl über die Zonenplanänderung als auch über den Verpflichtungskredit von 2,7 Millionen Franken für den Werkhof abstimmen. Der Frutiger Gemeinderat hat dem Projekt bereits zugestimmt. Ebenso befürwortet er die Verlegung der Zivilschutzorganisasion Niesen in den neuen Werkhof.

Am 17. November stimmen die Frutigerinnen und Frutiger über die Sanierung der Ortsdurchfahrt ab. Der Verpflichtungskredit dafür beträgt 1,74 Millionen Franken. Am 4. November ist die Bevölkerung zu einem öffentlichen Informationsanlass eingeladen.

Schneemessung am Achsetberg

Weiter teilte die Gemeinde mit, dass sie vom Kanton eine Schneemessstation übernehmen kann. Diese soll am Achsetberg künftig Schneehöhe, Wind, Lufttemperatur, Regen und Luftfeuchtigkeit messen. Diese Daten liefern der Lawinenkommission wertvolle Informationen.

Der Gemeinderat hat der Übernahme der Messstation zugestimmt und einen Nachkredit von 7000 Franken bewilligt. Von Kantonsseite erwartet die Gemeinde Beiträge von 90 Prozent.

SDA/flo

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