Von Lügen und Zweifeln am Berg

Wer meint, die Welt des Alpinismus sei bezüglich Betrug und Täuschung ein unbefleckter Ort, der irrt.«Die Last der Schatten» deckt diverse Fälle auf – unter anderem am Eiger und am Finsteraarhorn.

Der Gipfelaufstieg zum Finsteraarhorn auf der Normalroute über die Südwestflanke. Im Hintergrund sind Alpinisten am Hugisattel zu sehen.<p class='credit'>(Bild: Bruno Petroni)</p>

Der Gipfelaufstieg zum Finsteraarhorn auf der Normalroute über die Südwestflanke. Im Hintergrund sind Alpinisten am Hugisattel zu sehen.

(Bild: Bruno Petroni)

Bereits im Vorwort des Berner Buchautors Daniel Anker zu Mario Casellas Buch «Die Last der Schatten» ist von der Eigernordwand die Rede: Diese war vor 60 Jahren Gegenstand eines Prozesses wegen übler Nachrede. So hatte der deutsche Alpinist Hans Grünleitner den Nordwandkenner Toni Hiebeler angeklagt, der zu Recht Zweifel geäussert hatte, dass Grünleitner mit einem Partner die Wand im August 1959 in 21 Stunden bestiegen habe, wie die beiden anhand von Fotos zu belegen versuchten.

Berner Oberländer

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