Positive Bilanz und neues Preissystem

Saanenland

Die Bergbahnen Destination Gstaad AG (BDG) blickt auf eine erfolgreiche Wintersaison zurück. Nächste Saison wird ein dynamisches Ticketsystem eingeführt.

Die neue Saanersloch-Bahn mache sich bezahlt, meint Matthias In-Albon, Geschäftsführer der BDG. Foto: Bruno Petroni

Die neue Saanersloch-Bahn mache sich bezahlt, meint Matthias In-Albon, Geschäftsführer der BDG. Foto: Bruno Petroni

Mit neuem Fahrkomfort bringt die Saanersloch-Bahn die Gäste seit Mitte Dezember 2018 noch schneller ins Skigebiet. «Das machte sich bezahlt», teilen die Bergbahnen Destination Gstaad AG (BDG) mit: «Die Schneesportler waren neugierig auf die Bahn, deren Design weltweit bislang einzigartig ist.»

Insgesamt konnten die Bergbahnen die Ersteintritte in der aktuellen Wintersaison im Vergleich zum sehr erfolgreichen Vorwinter nochmals um 3 Prozent steigern, heisst es weiter. Laut Matthias In-Albon, Geschäftsführer der BDG, führte der späte Wintereinbruch zu Anfangsschwierigkeiten, jedoch konnte die Saisonbilanz dank dem sonnigen Wetter und optimalen Wintersportbedingungen im Februar stark aufgewertet werden.

Top-4-Abo kommt positiv an

Das Berner Oberländer Saisonabonnement Top-4 sei weiterhin auf Erfolgskurs, meldet die BDG weiter: «Das gemeinsame Abo kommt bei den Gästen gut an und wird auch im kommenden Winter zum attraktiven Preis von 666 Franken angeboten.»

Der Berner Oberländer Abo-Verbund trage dazu bei, dass die gästefreundliche Weiterentwicklung des Gstaader Bergbahn-Angebots auf einem guten Weg sei, so BDG-Verwaltungsratspräsident Heinz Brand.

Auch in der kommenden Saison können sich die Wintersportler auf eine neue Gondelbahn im Gstaader Skigebiet freuen: Die Eggli-Bahn im Porsche-Design soll in Betrieb gehen: Der Spatenstich für den Neubau ist noch in diesem Monat geplant. Die Überbauungsordnung wurde im vergangenen Sommer genehmigt, die Baubewilligung für die Gondelbahn folgte im Herbst, und nun erhielt die BDG auch die Baubewilligung für ein neues Berghaus.

«Mit der Erneuerung der Eggli-Bahn und dem Neubau des Berghauses steigern wir die Attraktivität unserer Wintersportregion und führen mit diesen beiden Projekten die Vorwärtsstrategie der BDG weiter», meint In-Albon.

Tageskarte nicht mehr fix

Im kommenden Winter führt die BDG ein dynamisches Preissystem in Zusammenarbeit mit Ticketcorner ein. Damit richten sich die Skipass-Preise künftig – ähnlich wie bei Fluggesellschaften oder jüngst in anderen Skigebieten – nach verschiedenen Faktoren wie beispielsweise der Vorausbuchungszeit oder der Saisonalität.

Die Destination Gstaad führe ein «moderates Preismodell» ein, wie sie mitteilt. So wird beispielsweise eine Tageskarte – im Vergleich zum bisherigen Fixpreis von 65 Franken – abhängig vom Buchungszeitpunkt und weiteren Faktoren um bis zu 25 Prozent weniger und maximal 14 Prozent mehr kosten. Somit liegt der Preisrahmen einer Tageskarte ab nächstem Winter zwischen rund 49 und 74 Franken.

Pascal Zürcher, CMO der Ticketcorner AG und zuständig für das Ski-Ticketing: «Wer früh bucht, kann künftig auch in Gstaad von deutlich günstigeren Preisen profitieren als heute.

Unsere Erfahrungen der letzten Jahre in anderen Skigebieten sowie eine kürzlich durchgeführte Bevölkerungsbefragung belegen, dass die Konsumenten die dynamischen Preise akzeptieren und die Vorteile der flexiblen Preise schätzen.» Mit dem neuen Preissystem setze die BDG Anreize für das Online-Ticketing und bietet dem Skigast die Möglichkeit, Warteschlangen an den Kassen zu umgehen. Start für den Vorverkauf ist am 1. September.

Der Skibetrieb des Gstaader Gletscherskigebiets Glacier 3000 bleibt noch bis 5. Mai offen und bietet den Gästen auch über Ostern ein attraktives Wintersportangebot. (sp/pd)

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