Lange Unterhosen als Zeichen für den Saisonstart

Aeschiried

Niklaus von Känel ist neuer Verwaltungsrat der Skilift Aeschiallmend AG. Der langjährige Präsident Hans Lengacher hat sein Amt an Mathias Berger übergeben.

Hans Lengacher (links) und Niklaus von Känel.

Hans Lengacher (links) und Niklaus von Känel.

(Bild: Rösi Reichen)

32 Aktionäre mit 547 Aktienstimmen nahmen an der Versammlung der Skilift Aeschiallmend AG in der Chemihütte Aeschiried teil. Sie wählten Niklaus von Känel neu in den Verwaltungsrat. Im Januar werden an der ersten Sitzung die Ressorts verteilt, und Mathias Berger übernimmt das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. Der abtretende VR-Präsident Hans Lengacher wünschte dem Skilift gute Pisten und gefüllte Kassen. Er wird weiterhin die Parkbewirtschaftung unter sich haben und Boss des Restaurants Skibar sein.

Verwaltungsrat Urs Ramu verabschiedete Lengacher, der nach 25 Jahren aus dem Verwaltungsrat ausschied. Ramu lobte Lengachers Engagement, wobei er viele Sturmschäden, elektrische Kurzschlüsse oder fehlenden Schnee erlebte und immer wieder nah und fern nach günstigen Pistenfahrzeugen suchte.

Warten auf Schnee

Lengacher eröffnete am Dienstagabend die Versammlung mit den Worten: «Wenn wir wieder lange Unterhosen anziehen, ist der Winter nah, und wir können wieder Ski fahren.» Und Betriebsleiter Ruedi Zenger hielt fest: «Für mich ist es Ehrensache, dass unsere Anlagen immer am 1. Dezember bereit sind. Wenns schneit, können wir nur den Knopf drücken.»

Die letzte Saison ging am 11. Januar los. Richtig Winter wurde es aber am 11. Februar, als 25 Zentimeter Schnee fielen. Damit sei die Saison gerettet gewesen, meinte Lengacher. Während des Sommers seien an den Anlagen verschiedene Reparaturen (Umbau der Garage) durchgeführt worden. Diese seien allerdings teurer ausgefallen als erwartet. An den drei Frondiensttagen regnete es, dennoch rückten viele Helfer an.

Wichtige Gönnerbeiträge

Ohne die Beiträge des Gönnervereins und den Gewinn aus dem kleinen Restaurant im Winter beim Parkplatz wäre der Betrieb der Skiliftanlagen nicht finanzierbar, erklärten die Verantwortlichen. Der Gewinn in der Erfolgsrechnung betrug 5850 Franken, das Jubiläumsfest spülte 5200 Franken in die Kasse. Der Bilanzverlust von 144'500 Franken (Vorjahr 150'300 Franken) wird auf die neue Rechnung übertragen.

Die Verantwortlichen unterstrichen die familienfreundliche Tarifpolitik: Mit Saisonabos von Partnergebieten des Tarifverbunds Voralpencharme gebe es vor Ort eine Ermässigung von 50 Prozent auf Tageskarten. Am Kleinskilift Windegg koste eine Fahrt für Kinder und Erwachsene nur einen Franken, mit dem Abi noch weniger.

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