Keine grosse Schanze

Kandersteg

Eine Grossschanze durch eine allfällige Olympiateilnahme ist wohl kein Thema. Dieser Meinung sind die Olympiapromotoren.

Es bleibt bei diesen beiden bestehenden Schanzen.

Es bleibt bei diesen beiden bestehenden Schanzen.

(Bild: Hans Rudolf Schneider)

Eine temporäre Grosssprungschanze in Kandersteg, diese Vision hatten bisher die Promotoren der Olympiakandidatur «Sion 2016». Dem ist offenbar nicht mehr so, wie «Der Bund» unter anderem in seiner gestrigen Ausgabe schreibt. Noch im Sommer hätte das Konzept vorgesehen, in Kandersteg für rund acht Millionen Franken eine neue Sprungschanze zu errichten.

Dieser Plan wurde nun offenbar fallen gelassen. Es sei nicht mehr vorgesehen, wird der «Sion 2026»-Vizepräsident und Bieler SP-Ständerat Hans Stöckli zitiert. Demnach wolle man nun für die grossen Sprünge auf die 140-Meter-Schanze in Engelberg im Kanton Obwalden ausweichen. Der dortige Gemeinderat sei an diesen Plänen «sehr interessiert».

Kandersteg hat Verständnis

Die in Kandersteg geplante 140-Meter-Sprungschanze wäre sowieso nicht von Dauer gewesen, nach allfälligen Spielen wäre sie wieder abgerissen worden. Urs Weibel, Gemeinderatspräsident von Kandersteg, spricht im besagten Artikel von einer «sinnvollen Entscheidung». Zwei Grosschanzen zu betreiben und eine nach den Spielen wieder abzureissen, mache «keinen Sinn» und sei «nicht nachhaltig», so Weibel. Er könne mit einer Engelberg-Koproduktion «sehr gut leben».

fl

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