Das Schlussbouquet zum Jubiläum

Mit einem Unter­haltungsabend schloss die Automobilverkehr Frutigen-Adelboden AG ihre auf das Jahr verteilten Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag ab. Jodler, Jungjodler und Alleinunterhalter Martin Sumi sorgten nochmals für Stimmung.

Die Jungjodlergruppe Lenk-Matten-St. Stephan, geleitet von Daniel Zobrist: «Drum schänk am Nächschte es fründlichs Lache.»

Die Jungjodlergruppe Lenk-Matten-St. Stephan, geleitet von Daniel Zobrist: «Drum schänk am Nächschte es fründlichs Lache.»

(Bild: Fritz Leuzinger)

Seit zwölf Jahren, vom Dezember 2006 an, betreibt die Automobilverkehr Frutigen-Adelboden AG (AFA) mit ihren Autobussen auch den Ortsverkehr an der Lenk. Für Gäste mit der Simmental Card ist die Benützung der vier öf­fentlichen AFA-Linien Bühlberg, Simmenfälle, Iffigenalp, Aegerten (Reka-Zentrum) und zur Winterszeit des Skibusses un­entgeltlich. Vom attraktiven ÖV-Gratisangebot profitieren seit dem 1. Juli auch die Einheimischen mit dem speziellen Personalausweis.

Vor hundert Jahren erkämpften sich Pioniere motorisierte Transportfahrten zwischen Frutigen und Adelboden. Der Pioniergeist um 1917 legte den Grundstein zum dieses Jahr gefeierten 100. AFA-Geburtstag.

«Vorbildlich»

In seiner Begrüssung sagte Verwaltungsratspräsident Beat Luginbühl: «Die AFA wollte nicht nur mit einem Megaevent das ­offizielle Jubiläum feiern. Nach Jubiläumsanlässen in Kandersteg und Frutigen und einer Ju­biläumsreise zu Mercedes nach Mannheim feiern wir nun zu Hause in Adelboden an der Lenk mit einem volkstümlichen Unterhaltungsabend das Schlussbouquet.» Luginbühl hob die Treue der Fahrgäste, die intensive Zusammenarbeit mit der Gemeinde und das zuverlässige acht Personen starke Lenker AFA-Team hervor.

Die Gratulationswünsche der Gemeinde und von Lenk-Simmental Tourismus überbrachte Gemeinderat Hansjörg Schneider. Er lobte: «Es ist vorbildlich, wie gewissenhaft Einheimische und Gäste von A nach B chauffiert werden.»

Stimmung, Witz und Humor

Zum öffentlichen Lenker Jubi­läumsabend der AFA in der Mehrzweckhalle an der Lenk trafen sich neben den eingeladenen Ehrengästen und dem AFA-Team auch Fahrgäste und Freunde des Jodelgesangs aus der Bevölkerung. AFA-Verwaltungsrat Hans­peter Frautschi moderierte den volkstümlichen Unterhaltungsabend. Musikalisch umrahmt wurde der stimmungsvolle Anlass durch die Ländlerfründe Walopsee mit den Brüdern Kasimir und Beni Hutzli an der Handorgel oder am Örgeli und Sabrina Stöckli am Bass.

Mit viel Witz und Humor sorgte der Auftritt von ­Alleinunterhalter und Komiker Martin Sumi für Stimmung und Anregung der Lachmuskulatur. Sumi: «I dr Schuel z’Mannried het dr Lehrer immer gseit, ich sölli nid so dumm schnure. Hüt lebe i dervo!»

Mit sichtbarem Stolz sang und jutzte in den Reihen des Jodlerklubs Lenk unter der Leitung von Marc Zeller auch Moderator Frautschi. Doch durch die Jungjodlergruppe Lenk-Matten-St. Stephan, geleitet von Daniel Zobrist, gerieten die stämmigen Jodler fast ins Hintertreffen. Mit «Es Lache», dem Stück aus der Feder des Brienzer Komponisten Heinz Güller, sangen sich die Jungen und Kleinen in die Herzen der Feiernden.

Berner Oberländer

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