Kandersteg

Camper-Standzeit dank App verkürzen?

Kandersteg Die Basler Firma My Camper geht neue Wege und bietet eine Sharing-Plattform für Camper an. My-Camper-Mitarbeiterin Vera Oppowa stellte das Angebot auf dem Campingplatz Rendez-vous in Kandersteg vor.

Auf dem Campingplatz Rendez-vous nahe der Oeschinenbahn wurde das Sharing-Konzept den Campinggästen vorgestellt.

Auf dem Campingplatz Rendez-vous nahe der Oeschinenbahn wurde das Sharing-Konzept den Campinggästen vorgestellt. Bild: Corina Kobi

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My-Camper-Mitarbeiterin Vera Oppowa wies auf dem Kandersteger Campingplatz darauf hin, dass ihr Chef, Michele Matt, CEO und Gründer der Firma My Camper aus Basel, es schade gefunden habe, dass er nur ein paar Wochen im Jahr «wunderschöne» Orte mit seinem Camper bereisen könne.

Dieses Problem teile Matt mit vielen anderen. Ausgangspunkt für ihn sei deshalb gewesen, sagte Oppowa, «dass sein mobiler Begleiter die meiste Zeit herumsteht und ungenutzt älter wird». Diese Situation wollte er ändern und er habe die Idee gehabt, eine Camper-Sharing-Plattform aufzubauen, bei der er seinen Bus mit anderen Menschen teilen könnte.

Mit diesem System werde es möglich, dass auch andere einzigartige Ferien geniessen können und die Standzeit des Busses reduziert sowie die Fixkosten geteilt werden. «In der Zwischenzeit können 340 Camper, Wohnmobile und Wohnwagen vermietet und gemietet werden.

Die Tagesansätze sind je nach Standard geregelt. Der Vermieter, sprich Eigentümer des Fahrzeugs, bestimmt, wer, wann und zu welchem Preis den Mietvertrag eingehen kann. Für die Vermietung besteht eine Vollkaskoversicherung. Bedingung ist, dass der Camper in der Schweiz eingelöst ist und ein gültiger Fahrausweis besteht. Das Fahrzeug muss dabei in einem gewarteten und fahrbereiten Zustand sein», erläuterte Oppowa.

Sommertour ins Oberland

Die Sommertour der Firma My Camper geht langsam dem Ende zu. Nach Abstechern in den Kantonen Graubünden, Tessin und Wallis sowie beim Paléo Festival in Nyon wurde auch das Berner Oberland besucht.

Im Juni waren es Gstaad und Zweisimmen, in dieser Woche der Campingplatz Rendez-vous in Kandersteg. In der neben der Talstation der Gondelbahn zum Oeschinensee gelegenen Anlage kam das Projekt gut an. Eine Bündner Camperin würde sofort mitmachen und dies mit ihrem Ehemann besprechen.

Auch andere Camper wären sofort dabei, mit Ausnahme eines Zürchers: «Mein Auto hat sehr viele Macken, und nur ich kann diese handeln.» «Wir wollen mit unserer Plattform das Campingimage steigern und mehr junge Leute, aber auch Familien und ältere Menschen gewinnen», ist ­Vera Oppowa überzeugt.

Mehr Infos: www.mycamper.ch (Berner Oberländer)

Erstellt: 28.07.2018, 07:07 Uhr

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