Interlaken

Boden brach ein – drei Arbeiter verletzt

InterlakenAm Mittwochvormittag ereignete sich ein Unfall bei Renovierungsarbeiten am Haus am Höheweg 11. Drei Bauarbeiter wurden dabei verletzt und mussten mit Helikoptern ins Spital gebracht werden.

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Und plötzlich war der «Schlauch» komplett dicht. Mit einem Grossaufgebot von Einsatzfahrzeugen besetzten Kantonspolizei, Feuerwehr und Rettungskräfte gestern Vormittag den schmalen Abschnitt des Höhewegs und sperrten sämtliche Zufahrtswege. Weder Busse noch Fahrräder oder Fussgänger durften in den «Schlauch». Was war passiert? Wie die Kantonspolizei Bern später mitteilte, war es gegen 10 Uhr in einem der Gebäude an der Strasse zu einem Arbeitsunfall gekommen. «Nach ersten Erkenntnissen waren Mitarbeiter einer Baufirma dabei, in einem der Obergeschosse des Gebäudes Arbeiten auszuführen, als eine Bodenkonstruktion unter ihnen einbrach», heisst es in einer Kapo-Meldung. Drei Männer seien dabei in die Tiefe gestürzt und hätten sich verletzt. Die Verletzten seien durch die Rettungskräfte zunächst aus dem Gebäude geborgen und anschliessend mit Helikoptern ins Spital gebracht worden.

«Die Verletzten wurden aus dem Gebäude geborgen und mit Helikoptern ins Spital gebracht.»Kantonspolizei Bern

«Neben verschiedenen Diensten der Kantonspolizei Bern standen zwei Besatzungen der Rega, eine Besatzung der Air-Glaciers, mehrere Ambulanzteams, die Feuerwehr Bödeli sowie das Careteam des Kantons Bern im Einsatz», schreibt die Kapo. Und weiter: «Der Höheweg sowie umliegende Zufahrtsstrassen mussten – unter anderem aufgrund des hohen Zuschaueraufkommens – für die Rettungs- und Schadenplatzarbeiten während rund zweier Stunden gesperrt werden.»

Erhaltenswertes Gebäude

Unklar war gestern noch die Unfallursache. Die Kantonspolizei Bern hat dazu unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Beim Gebäude handelt es sich um das Haus Nummer 11, ein Holzchalet, das zwischen zwei repräsentativen Häusern aus Stein etwas unscheinbar wirkt. Wegen seiner ehemals für Interlaken ortstypischen Bauweise mit der Holzfassade wurde es vom Kanton als erhaltenswert eingestuft. Das Gebäude, in dem die Thuner Buchhandlung Kreb­ser im Erdgeschoss lange eine Filiale unterhielt, wurde Anfang 2016 von der Sica Immo AG übernommen. Verwaltungsratspräsident der Firma ist Peter Portmann. (mib/sda)

Erstellt: 23.08.2017, 17:31 Uhr

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