Adelboden

Alte Skilifte gehen in die Mongolei

AdelbodenIm Gelände der Schweizer Skischule in Geils ändert sich einiges. Der Skischulleiter Pascal Frei äussert sich zu den Neuerungen – unter anderem zu den Liften.

Das Gelände der schweizerischen Skischule Adelboden in Geils wird laufend den neuesten Verhältnissen
angepasst.

Das Gelände der schweizerischen Skischule Adelboden in Geils wird laufend den neuesten Verhältnissen angepasst. Bild: zvg

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Das Vorhaben der Schweizer Skischule Adelboden, die beiden in Geils bestehenden Kleinskilifte durch einen neuen zu ersetzen, wurde ohne Einsprachen bewilligt. Das Verfahren zog sich in die Länge, da das Gebiet in einer Schutzzone liegt und der administrative Aufwand höher ausfiel. Für den Skischulleiter Pascal Frei bedeutet dieses Projekt einen weiteren Schritt in der Neugestaltung des Übungsgeländes in Geils, welches sich direkt neben der Talstation des Sesselliftes ­Luegli befindet.

Optimierung des Geländes

«Für uns war der Ersatz der über 40-jährigen Kleinskilifte ein absolutes Muss, da wir für unsere Zwecke eine modernere Anlage montieren wollten», erklärt Frei. Der neue Lift sei für Einsteiger und Kinder geeignet, da ein ­besserer Sicherheitsstandard gewährt werde. Vorzüge wie ein Sanftstart und eine stufenlose Geschwindigkeitsregulierung käme den nicht so geübten Skifahrern entgegen.

«Wir haben uns in den letzten Jahren intensiv damit befasst, wie wir das Gelände, die Infrastruktur und die Abläufe im Skischulgelände optimieren können, ohne dass ein Leistungsabbau gegenüber dem Gast erfolgen wird», blickt Frei zurück und erklärt die Ergebnisse. «Letztes Jahr wurde ein 30 Meter langes Förderband montiert. Die ak­tuellen Investitionen von rund 100 000 Franken beinhalten neben dem Kleinskilift auch den Wechsel der elektrischen Installationen und den Einbau einer Beschneiungsleitung. Die Bergbahnen Adelboden AG stellt uns eine Beschneiungslanze zur Verfügung.» Ausserdem sei geplant, die zwei windanfälligen Tipizelte im nächsten Sommer mit einem Chaletbau zu ersetzen.

«Mit all diesen Massnahmen beweisen wir, dass wir in die Zukunft investieren wollen und somit die Betriebssicherheit erhöhen und die Kinderfreundlichkeit steigern werden», ist sich der Skischulleiter bewusst.

Mongolei übernimmt Skilifte

Für Pascal Frei ist klar, dass das Skischulgelände in Geils das optimale sei. «Die Schneesicherheit auf 1700 Metern Höhe ist besser gewährleistet als im Dorf. Ausserdem liegen die blauen Pisten am Hahnenmoos und am Bühlberg in nächster Nähe und sind leicht erreichbar. Wir werden daher weitere Optimierungen anstreben, um den Standort Geils zu verbessern.»

Der Start im Kindergelände erfolge, auch mit schlechteren Voraussetzungen, definitiv am 17. Dezember. Auf die Frage, was mit den alten Klein­skiliften passiere, gibt Frei eine überraschende Antwort. «Wie der Borer-Lift vom Eselsmoos werden auch diese in die Mongolei exportiert und dort neu aufgebaut.»


www.skischule-adelboden.ch (Berner Oberländer)

Erstellt: 08.12.2016, 14:56 Uhr

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