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68 Vereine und Überlebenskünstler

An den alpinen Weinkulturtagen übers Wochen­ende beteiligte sich auch das Heimat- und Rebbaumuseum Spiez mit der Vernissage zur grossen Sonderausstellung «Vereint im Verein» und zur Ausstellung «Bienen und Imker».

Bienen und Imker: Die Ausstellung im Heimat- und Rebbaumuseum Spiez sorgt für Staunen und Dankbarkeit.
Bienen und Imker: Die Ausstellung im Heimat- und Rebbaumuseum Spiez sorgt für Staunen und Dankbarkeit.
Guido Lauper

«68 von über 130 Spiezer Vereinen sind an der Ausstellung beteiligt», freute sich Hans Winiger zur Saisoneröffnung im Heimat- und Rebbaumuseum Spiez, der zusammen mit Res Schindler, Roland Maurer, Kurt Flückiger und vielen weiteren Freiwilligen die grosse Sonderausstellung entworfen und realisiert hatte. Für Winiger selber ist es die 20. von bisher 30 Sonderausstellungen. «Wir wollten und wollen Kultur und Geschichte der Umgebung darstellen», begründete er den grossen Aufwand im historischen Haus. Diesmal war eine Entrümpelungsaktion vorausgegangen, gefolgt von einer Inventarisierung erhaltenswerter Ge­genstände.

«Die Bienen haben schon die Dinosaurier überlebt», wusste Roland Maurer, Verantwortlicher für die kleine Ausstellung und Organisator der «Museumshüter», zu berichten. Ihre Überlebensstrategie und ihre Wertschöpfung für die Landwirtschaft nützten dem Menschen seit eh und je, erklärte er. Beeindruckende Zahlen sind in der Ausstellung übersichtlich dargestellt. So fliegen Sammelbienen für die Füllung eines Glases mit 800 Gramm Honig eine Strecke, die dreimal dem Erdumfang entspricht. Oder: In der Schweiz halten meist nebenberufliche Imker und Imkerinnen 160'000 Bienenvölker.

Mani Matter und die Abwehr

Mit dem Liedtext «Mir hei e Verein» von Mani Matter, passend zum Thema der Sonderausstellung, hatte Regina Luginbühl, Präsidentin des Vereins Heimat- und Rebbaumuseum, die grosse Gästezahl begrüsst und anschliessend durch die Vernissage geführt. «Örgeler» sorgten für die musikalische Unterhaltung. Und eine Gruppe aktiver Mitglieder des 50-jährigen Judo- und Ju-Jitsu-Clubs Spiez, geleitet von Ursula Waber, demonstrierte eindrücklich, wie man sich im Alltag gegen Angreifer schützt.

Abschliessend zeigte sich Gemeinderätin Ursula Zybach beim Dank an die Aussteller überzeugt, ihre Kolleginnen und Kollegen würden das Museum besuchen, um dort Ideen und Inspirationen zu holen. «Wenn ich Gästen die Gemeinde vorstelle, verweise ich gerne auf die vielen aktiven Vereine», untermalte sie ihre Wertschätzung.

Das Museum ist geöffnet bis Oktober, jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr. Eintritt 5 Franken, gratis für Spiezer und ­Inhaber der Panoramakarte. www.museum-spiez.ch

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