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21 Menschen starben in den Berner Alpen

Die Bergrettungsstatistik des SAC zeigt: Letztes Jahr haben die Bergnotfälle zugenommen. Gut zehn Prozent der tödlichen Bergunfälle ereigneten sich in den Berner Alpen.

Ein Alpinist am Inneren Rottalgrat im Aufstieg zur Jungfrau. Im Hintergrund ist im Schatten Mürren zu sehen, rechts das Sefinental und links die Trachsellauenen. Das Fazit des SAC für 2018: Bergnotfälle infolge Absturz und Blockierung haben zugenommen. Foto: Bruno Petroni
Ein Alpinist am Inneren Rottalgrat im Aufstieg zur Jungfrau. Im Hintergrund ist im Schatten Mürren zu sehen, rechts das Sefinental und links die Trachsellauenen. Das Fazit des SAC für 2018: Bergnotfälle infolge Absturz und Blockierung haben zugenommen. Foto: Bruno Petroni

Bei anhaltend schönem Wetter wie letztes Jahr waren in den ­Bergen entsprechend mehr Freizeitler unterwegs als sonst. Dies hatte 2018 nicht nur positive Auswirkungen auf den Geschäftsgang der SAC-Hütten, sondern wirkte sich auch auf die Zahl der Bergnotfälle aus.

Insgesamt mussten in den Schweizer Alpen und im Jura 3211 Berggänger die Bergrettung in Anspruch nehmen – dies sind fast 500 Personen mehr als im Jahr zuvor. Fast die Hälfte aller Notfallsituationen (1548) ergaben sich infolge eines Absturzes oder eines Sturzes; das ist eine Zunahme von knapp 20 Prozent. Blockierung war 621-mal der Grund für einen Rettungseinsatz, auch dies über 20 Prozent mehr als in den Vorjahren.

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