105 Probleme an den Boulderwänden

Meiringen

Viel Betrieb in der Boulderhalle Haslital: Am Samstag stand ein Plauschwettkampf auf dem Programm, am Sonntag versuchten sich Boulder-Kids an den Wänden.

Blick in die Boulderhalle Meiringen: Kindern klettern, und in der Mitte stehen Eltern, Betreuer und die Mitkonkurrenten.

Blick in die Boulderhalle Meiringen: Kindern klettern, und in der Mitte stehen Eltern, Betreuer und die Mitkonkurrenten.

(Bild: Anne-Marie Günter)

Grosse Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: Vom 4. bis zum 7. April 2019 findet in Meringen zum dritten Mal das Haslital Mountain Festival mit dem IFSC Climbing World Cup im Bouldern statt. Ein Event, der an Bedeutung und Glamour gewinnt, denn Sportklettern wird im Jahr 2020 olympisch, entsprechend ehrgeizig wird international trainiert.

In Tokio wird es Medaillen für eine Kombination aus Lead- und Speedklettern und Bouldern geben. Für Christian Willi, OK-Präsident des Haslital Mountain Festival, ist das Bouldern für das Publikum und auch die Sportler die attraktivste Disziplin. Gefordert sind alle Sinne, und bis auf die Bauchmuskeln werden sämtliche Muskeln trainiert.

Ein Familien-Festival

Willi ist nicht nur OK-Präsident des grossen Festivals, sondern kann es auch bescheidener. Über das Wochenende war er zuständig für die Festwirtschaft. Er ist Leiter der JO des SAC Oberhasli, und seine Kids machten Chäsbrätel und Hotdogs, die Mütter buken Kuchen. Der Festwirtschaftserlös ist für die JO bestimmt. Organisiert haben den Anlass Nik Kohler, Roman Kohler, Mario Maurer, Christian Anderegg, Beat Schläppi und Jannick Glatthard. Es gibt ihn bereits seit fünf Jahren.

«Wir kommen sehr gern nach Meiringen,es liegt schönin den Bergen.»Carla Müller?Mutter von drei Boulder-Kindern

«Wir kommen sehr gern nach Meiringen, es liegt schön in den Bergen», sagte Carla Müller, deren drei Kinder alle gute Boulderer sind. Gelobt wurden dieses Jahr die Probleme: Auch die Kinder, die noch kein so grosses Können haben, hatten ihre Erfolgserlebnisse.

45 Probleme

Boulderer lösen Probleme. Oder versuchen es. Manchmal gelangen sie über verschiedene Griffe und Tritte nur bis zum Zonengriff, der ungefähr in der Mitte der Wand liegt. Dafür gibts einen Punkt. Wer weiterkann und on Top ankommt, hat deren drei. So war es im Plauschwettbewerb, wo 25 Probleme zu bewältigen waren. Versuchen durfte man es in zwei Stunden so oft, wie man wollte und konnte. Ein bisschen entgegen den Erwartungen des OKs hat niemand von den 13 teilnehmenden Damen und 25 Herren alle Probleme geschafft.

Die Kids starteten in den Kategorien Minis (22 Kinder), Moskitos (22 Kinder), Piccolos (20 Kinder) und Rockies (18 Kinder). Sie hatten 20 Probleme zu bewältigen, die für jede Kategorie neu geschraubt wurden. In ihre Punktezahl floss, wie viele Versuche sie jeweils für ein Problem brauchten.

Aus den Ranglisten: Dominik Zaugg schaffte im Plauschturnier als Bester 22 Probleme undzwei Tops. Die beste Dame war Rebeka Walther. Die besten Minis: 1. Hannah Sieber, 2. Mia Müller,3. Valentina Jossi; 1. Mitja Berger. 1. Felice F., 3. Ramon Schläppi. Die besten Moskitos: 1. Jasmine Hulliger, 2. Camila Müller,3. Naomi Augstburger; 1. Mats Campiche, 2. Max Jakob,3. Matteo Kaiser. Die bestenPiccolos: 1. Sina Fink, 2. Ilijana Amstutz, 2. Cheyenne Gabathuler; 1. Leon Niederberger, 2. Levin Straubhaar, 3. Tilo Blum. Diebesten Rockies: 1. FrancescaWalther, 2. Sara Knörri, 3. Ladina Maria Helfer; 1. Jan Jakob,2. Flurin Schild, 3. David Knörri.

Berner Zeitung

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