Zahlreiche Einsprachen gegen A-1-Ausbau

Bis am Donnerstag konnten sich Betroffene gegen den A-1-Ausbau im Oberaargau wehren. Zu den bisher rund 80 ­erfolgten Eingaben dürften noch weitere dazukommen.

Die Autobahn soll sechsspurig werden. Die Skepsis gegenüber dem Projekt ist allerdings gross.

Die Autobahn soll sechsspurig werden. Die Skepsis gegenüber dem Projekt ist allerdings gross.

(Bild: Olaf Nörrenberg)

Der geplante 6-Streifen-Ausbau der A 1 zwischen Luterbach und Härkingen betrifft auch die vier Oberaargauer Gemeinden Niederbipp, Oberbipp, Wiedlisbach und Wangen an der Aare.

Die dortige Skepsis gegenüber dem Projekt zeigte sich bereits am öffentlichen Informationsanlass in Wangen von Mitte Mai (wir berichteten).

Nun kann das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) den Grad der Unzufriedenheit in etwa abschätzen: Bis am Donnerstag sind rund 80 Einsprachen aus dem Oberaargau sowie dem Kanton Solothurn beim zuständigen Departement eingegangen.

Annetta Bundi, stellvertretende Leiterin beim Presse- und ­Informationsdienst des Uvek, rechnet mit weiteren Einsprachen, da das Postaufgabedatum entscheidend ist. Detaillierte Angaben zum Inhalt könne sie keine machen, da es sich um ein laufendes Verfahren handle.

Grob stünden Landbeanspruchung und Lärmschutz im Vordergrund. Die Kosten für den Ausbau beziffert das Uvek mit rund 886 Millionen Franken. Baustart ist frühestens 2022 geplant, die Arbeiten dürften acht Jahre dauern.

bey

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