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Wenn die Hörenden plötzlich nur Bahnhof verstehen

Marc Tschumi ist hörend. Seine Eltern sind gehörlos. An der Bundesfeier in Wiedlisbach verdeutlichte der 18-Jährige, warum die Gebärdensprache für beide Seiten wichtig ist.

Gebärden statt Laute: Marc Tschumi stellt sich vor. Video: Nicole Philipp

Als Marc Tschumi am 1. August vor die Wiedlisbacher Festgemeinde trat, ertönte aus dem Mikrofon zuerst einmal: nichts. Statt des gesprochenen Worts bediente sich der 18-Jährige der Gebärdensprache. Und versetzte damit die zahlreichen Anwesenden vor der schmucken Kulisse des Hinterstädtli in jene Situation, in der sich schweizweit 10000 Menschen immer wieder finden: dass die Kommunikation um sie herum in einer Form erfolgt, an der sie selber nicht oder nur begrenzt teilhaben können.

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