Umfahrung im Oberaargau: Unterschriften sind eingereicht

Nein zur «Luxusstrasse»: Gegner der Umfahrung in Aarwangen und Langenthal haben am Donnerstag ihre 11'213 gesammelten Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht.

11'213 beglaubigte Signaturen hat das Komitee «Nein zur Luxusstrasse in Oberaargau» der Staatskanzlei übergeben.

11'213 beglaubigte Signaturen hat das Komitee «Nein zur Luxusstrasse in Oberaargau» der Staatskanzlei übergeben.

(Bild: zvg)

Das bernische Stimmvolk wird aller Voraussicht nach über den Projektierungskredit für eine Umfahrungsstrasse in Aarwangen und Langenthal befinden können. Das Referendumskomitee hat am Donnerstag 11'213 beglaubigte Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht.

Der Regierungsrat muss nun noch formell feststellen, dass das Referendum zustande gekommen ist. Danach steht der Abstimmung am 21. Mai nichts mehr im Weg. Die Unterschriften gesammelt hat ein Komitee unter Führung des VCS zusammen mit Umweltorganisationen und mehreren Parteien. Vier Gründe sprechen aus ihrer Sicht gegen die geplante Umfahrung.

Erstens werde wertvolles Kulturland zerstört. Zweitens würde die Umfahrung zu Mehrverkehr führen. Drittens sei die Finanzierung unsicher, und viertens werde die Verkehrssicherheit für Fussgänger und Velofahrer in Aarwangen mit dem Projekt nicht verbessert.

Mehr als zehn Prozent der gesammelten Unterschriften stammen laut Komitee aus dem Verwaltungskreis Oberaargau. Aus Sicht der Referendumsführer zeigt dies, dass sich auch im betroffenen Gebiet Widerstand gegen die geplante Umfahrungsstrasse regt.

mb/sda

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