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Tempo 30 kommt Schritt für Schritt

In diesem und im nächsten Jahr wird das Städtli in Huttwil wieder zur Grossbaustelle. Damit soll das Ortsbild aufgewertet werden.

Der kleine Waschbrunnen soll bei der Sanierung des Platzes abgesenkt werden.
Der kleine Waschbrunnen soll bei der Sanierung des Platzes abgesenkt werden.
Nicole Philipp

Tempo 30 kommt auf der Ortsdurchfahrt von Huttwil so, wie es sich gehört: Schritt für Schritt. Als Erstes auf der Oberdorf- und der Hofmattstrasse, wie der Gemeinderat informiert. Dort soll die Zone bereits in den nächsten Frühlingsferien von der Einmündung in die Marktgasse bis zu den Liegenschaften Hofmattstrasse 21 und 24 (auf der Höhe Parkplatz Minder Mode) eingerichtet werden.

Wer danach durch Huttwil fährt, wird das neue Temporegime dort bereits ausgiebig auf sich einwirken lassen können. Denn anschliessend saniert der Kanton die Bahnhofstrasse und die Marktgasse. Deshalb wird der Verkehr dort nur noch in eine Richtung geführt und der Hauptverkehr über die Marktumfahrung und damit durch diese neue Tempo-30-Zone umgeleitet. Wer weiterhin über die Hauptachse fährt, muss über Quartierstrassen um den jeweiligen Bauabschnitt herumgeleitet werden.

Start beim Bahnhof

Begonnen wird die Sanierung mit dem Abschnitt zwischen Bahnhof und (heutigem) Coop, ebenfalls noch in diesem Jahr eingeplant ist ein weiterer Abschnitt vom Coop bis zum Post-Zäntrum. Zusätzlich will die Gemeinde selbst den Brunnenplatz sanieren. Zwischen der bereits sanierten Gasse entlang der Häuser und der Marktgasse sind ein neuer Belag sowie Hülsen für Sonnenschirme vorgesehen, die bei Anlässen auf dem Platz aufgestellt werden können. Zudem wird der kleine Waschbrunnen abgesenkt.

Die Durchfahrt vor den Häusern soll während der Bauarbeiten gewährleistet bleiben. Dauern werden diese Arbeiten vom Juni bis im Juli. Die Baustelle soll jedoch so terminiert werden, dass dort am 10. Juli der Jahrmarkt stattfinden kann, wie der für die öffentliche Sicherheit zuständige Gemeinderat Alexander Grädel (EDU) erklärt.

Nächstes Jahr ist dann geplant, den Rest der Hauptachse vom Post-Zäntrum bis zur Einmündung der Eriswilstrasse in die Luzernstrasse in zwei weiteren Etappen zu sanieren. Das Bauprogramm rechnet mit einer Inbetriebnahme im Dezember 2020. Anschliessend werden die Automobilisten ihre Erfahrungen von der Marktumfahrung ins ganze Ortszentrum mitnehmen können.

Längsparkplätze erhalten

Denn auch auf der Bahnhofstrasse und der Marktgasse soll künftig Tempo 30 gelten, damit die heutigen Längsparkplätze erhalten werden können. Zusätzlich soll das Ortsbild aufgewertet werden, indem die Aussenräume zwischen Strasse und Liegenschaften einheitlich gestaltet werden.

Noch nicht ganz gesichert ist die Sanierung des Brunnenplatzes. Den dafür nötigen Kredit kann der Gemeinderat zwar sprechen, dieser unterliegt aber dem fakultativen Finanzreferendum. Wird dieses ergriffen, kann die Gemeindeversammlung entscheiden. Im Detail informieren wollen Gemeinde und Kanton an einem öffentlichen Anlass im Mai.

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