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Sie haucht dem Schlüssel wieder Leben ein

Lange war das Restaurant zu. Jetzt wechselt Marianne Schär vom Emmental in den Oberaargau, um mit der Dorfbeiz am Freitag ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Marianne Schär will ihren Gästen ein abwechslungsreiches Programm und eine ebensolche Karte bieten.
Marianne Schär will ihren Gästen ein abwechslungsreiches Programm und eine ebensolche Karte bieten.
Thomas Peter

Rund zwei Jahre lang blieb das Restaurant Schlüssel in Seeberg zu. Lange war nicht klar, wie es mit dem Lokal weitergehen soll. Mit Marianne Schär übernimmt nun, nach einer sanften Renovation, eine in der Region bekannte Wirtin das Lokal.

Das Restaurant Schlüssel sei mit 30 Plätzen in der Gaststube und 35 Plätzen im Amietstübli um einiges kleiner als das bisher von ihr geführte Kreuz in Höchstetten, sagt die neue Pächterin. «Also gerade richtig.»

Denn ganz mit dem Wirten aufhören kommt für die vife 62-Jährige nicht infrage: «Ich fühle mich noch nicht alt genug, um in Pension zu gehen, sondern will weiterhin aktiv sein.»

Nur kein Chichi

Der Schlüssel, der heute einer Privatperson aus dem Luzernischen gehört, soll wieder eine Dorfbeiz werden. Mit einer gutbürgerlichen Küche will Marianne Schär die Gäste verwöhnen, wartet jedoch auch mit Besonderheiten auf. «Aber mit keinem Chichi», wie sie betont.

Jeweils am letzten Samstagabend im Monat serviert sie ein mehrgängiges italienisches Menü, jeden ersten Freitag im Monat lädt sie zur Musikstubete ein, und ab und zu finden zusätzliche musikalische Anlässe statt.

«Selbstverständlich sind auch alle Vereine herzlich willkommen», sagt sie. Bereits angekündigt hätten sich die Schützen und die Hornusser.

Schon lange im Geschäft

Obwohl die Wirtin zugibt, dass es in der heutigen Zeit nicht einfach sei, ein Restaurant zu führen, ist sie optimistisch. «Ich bin seit fast vierzig Jahren im Gastgewerbe tätig und liebe es immer noch, Leute zu verwöhnen.»

Dass es sich dabei nicht um leere Versprechungen handelt, zeigt ihre Flexibilität: Ab morgen Freitag ist das Restaurant jeweils von 9 bis 0.30 Uhr geöffnet, Mittwoch und Donnerstag sollen an sich Ruhetage sein. «Wenn aber jemand mit mindestens fünfzehn Personen ein Fest feiern will, ­öffne ich das Restaurant selbstverständlich», sagt Marianne Schär.

Überhaupt seien Probleme schliesslich da, um gelöst zu werden. Neben der neuen Pächterin als Gastgeberin und Köchin werden zwei bis drei Angestellte im Schlüssel mitarbeiten.

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